Freitag, 29. März 2013

[Zeug] Von Konzerten, Ostern und Co.


Für ein bisschen Frühling im Herzen
Und mal wieder gibt es einen kleinen Post von mir über ein paar Dinge aus meinem sogenannten "Real Life".

Der März neigt sich dem Ende zu und dieser Monat war schlicht und einfach einer, der voll gestopft war mit Konzerten. Also für meine Verhältnisse zumindest, denn eigentlich gehe ich - wenn es hochkommt - zwei Mal im Jahr auf eines. Diesen Monat alleine war ich bereits auf drei Konzerten. Anfang des Monats stand ein Sunrise Avenue-Konzert an, zu dem ich auch näheres in einem einzelnen Post geschrieben habe.

Bild von einer Freundin aufgenommen
Am Samstag war es dann soweit und es ging nach Oldenburg zum Konzert von Cro.
Ja, genau, ihr habt richtig gehört. Es ging zu dem singenden Panda und ich fand es wirklich super. Es waren 8000 Leute - oder so etwas in der Art -, also es war richtig, richtig voll. Wir standen relativ mittig in der Halle und wenn meine Größe auch sonst kaum Vorteile hat, ist sie für Konzerte perfekt. Ich kann so ziemlich immer etwas sehen. Es war eine wirklich super Stimmung und Cro ist live auch schon echt klasse. Ich werde wohl immer wieder auf eines seiner Konzerte gehen. 

Als Vorband ist SAM aufgetreten. Eine noch etwas unbekanntere Band, die aber auch auf einigen großen Festivals dieses Jahr spielen wird. Und ich habe diese Band ebenfalls lieben gelernt und war mit einer Freundin gleich an diesem Donnerstagabend auf einem kleinen Festival hier in Osnabrück, auf dem SAM aufgetreten sind. Es war ein sehr kleiner Kreis und man konnte mit den unterschiedlichen Künstlern Fotos machen und sich sogar unterhalten - sofern das bei der lauten Musik um einen herum überhaupt möglich war. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, wenn auch alles sehr spontan geplant war.

Etwas überbelichtet ... Sam and me
Hier ein paar Eindrücke der Musik, die die beiden Brüder machen:
Liebe zur Musik & Und ich sag & Jukebox
Auf ihrer Website kann man sich außerdem kostenlos ihr Mixtape herunterladen. Es lohnt sich wirklich: www.samswelt.de

Und ein Thema, das wohl alle beschäftigt. Alle, die jedenfalls nach draußen schauen und in Deutschland wohnen. Es hat wieder geschneit, jedenfalls an vielen Orten. Der Schnee bleibt zwar nicht mehr überall liegen. Aber trotzdem. Ich möchte Frühling. Dabei waren doch schon einige wunderschöne Tage dabei und dann gibt es noch einmal solch einen Rückschlag. Ich meine, ich liebe Schnee, aber irgendwann Ende März reicht es selbst mir und ich möchte einfach mal wieder mit einer etwas dünneren Jacke nach draußen gehen. Wahrscheinlich würde ich mich mittlerweile über einen Regenschauer freuen, einfach weil es etwas anderes ist, als dieses ständige Weiß da draußen ...

Eine winzige Kleinigkeit, die natürlich auch nicht fehlen darf und ein bisschen Eigenwerbung betrifft. Ich habe zusammen mit der Tin von Traumseele einen kleinen Fotoblog eröffnet. Es war eine sehr spontane Aktion und bis jetzt ist auch noch nicht so viel passiert. Aber wir hoffen beide, dass wir durch diesen kleinen Blog wieder ein bisschen mehr zu unserem gemeinsamen Hobby finden - nämlich dem Fotografieren. Motive gibt es ganz unterschiedlicher Art zu sehen und wir hoffen beide, dass einigen unsere Bilder gefallen werden.
Den Blog findet ihr hier: Zwei Blickwinkel

Gibt es denn bei euch noch ein bisschen was zu Ostern? Müsst ihr vielleicht sogar immer noch eure Süßigkeiten suchen, wie früher, weil vielleicht kleine Geschwister oder Nichten/Neffen in der Familie dabei sind?
Liebe Grüße und ein wunderschönes Osterfest

Samstag, 23. März 2013

[Filmvorstellung] 3096 Tage

Bildquelle


Produktionsjahr: 2013
Laufzeit: 111 Minuten
Altersfreigabe: freigegeben ab 16 Jahren

Inhalt:
Im Alter von zehn Jahren wird Natascha Kampusch (Amelia Pidgeon, später Antonia Campbell-Hughes) auf dem Weg zur Schule von Wolfgang Přiklopils (Thure Lindhardt) entführt und acht Jahre gefangen gehalten. Die meiste Zeit ist sie in einem kleinen Raum unterhalb der Garage eingesperrt und ihre Zeit dort wird von Nahrungsentzug, physischer und psychischer Gewalt gezeichnet. 


Meine Meinung:
Nach langem Überlegen hatte ich mich doch dazu entschlossen, den Film im Kino zu sehen. Ansonsten hätte ich ihn sicherlich einmal auf DVD geguckt, denn die Geschichte von Natasche Kampusch kennt wohl jeder und auch wenn man es sich nicht eingestehen möchte, möchte man doch mehr darüber erfahren. Der Mensch ist nun mal neugierig.
Da ich vorher das gleichnamige Buch nicht gelesen habe, wusste ich nur grob, was auf mich zukommen würde, hatte ich vorher meine Erinnerung zu diesem Fall nicht wirklich aufgefrischt.

Ich muss sagen, dieser Film ist mir sehr an die Nieren gegangen und wenn ich an ihn zurückdenke, muss ich immer noch die Tränen herunterschlucken. Es ist eine Geschichte, die schockiert. Sie ist unvorstellbar und löst Beklemmungen aus. Und das liegt auch an den Leistungen der Schauspieler und an der Inszenierung durch die Regisseurin.
Natascha Kampusch wird in diesem Film von Amelia Pidgeon und von Antonia Campbel-Hughes gespielt, wobei erstere Kampusch als zehnjähriges Mädchen spielt. Sie spielen beide überzeugend ihre Rolle, haben einen starken Ausdruck in Gesicht und Gesten und haben mich als Zuschauer direkt in ihre Geschichte gefangen genommen.
Aber auch Thore Lindhardt alsEntführer Wolfgang Priklopil hat ganze Arbeit geleistet. Wandelbar von einem sympathischen Mann, der noch liebevoll von seiner Mutter umsorgt wird, wird er zum Monster und quält sein Opfer durch Gewalt und Essensentzug.

Sherry Horman, die Regie geführt hat, hat sich meiner Meinung nach die verschiedenen Szenen perfekt inszeniert, um den Zuschauer in diese groteske und erschreckende Geschichte versinken zu lassen. So wird der sexuelle Missbrauch nur als kleiner Teil des großen Ganzen dargestellt, bekommt keine Sonderstellung, sondern fädelt sich ein in eine Reihe voller schrecklicher Dinge, die Natascha Kampusch über sich ergehen lassen musste.

Das schlimmste allerdings sind für mich die grotesken Szenen gewesen. Man nehme zum Beispiel den18. Geburtstag von Natasche Kampusch, den sie mit ihrem Entführer in dessen Küche feiert und sogar von ihm ein Geschenk bekommt. Ihre Freude darüber, ob nun gespielt, um ihn nicht zu verärgern, oder echt, erscheint manchen sicherlich nicht nachvollziehbar, aber genau in diesen Situationen wird deutlich wie pervers das Abhängigkeitsverhältnis von Opfer und Täter ist. Immerhin war der Täter die einzige Bezugsperson und das über 8 lange Jahre hinweg.
Hinzu kommen noch andere skurrile Szenen - über die man sicherlich in einem anderen Zusammenhang lachen würde - , wie die, in der Kampusch direkt nach ihrer Flucht von den Polizisten als erstes nach ihrem Ausweis gefragt wird. Eine Szene, die man ebenfalls nur schwer nachvollziehen kann und noch einmal zum Ende allem die Krone aufzusetzen scheint.

Fazit:
Noch nie zuvor habe ich nach einem Film so lange im Kino gesessen und über das Gesehene nachgedacht. Und ich muss gestehen, dass mich das Entsetzen, die Ungläubigkeit und Ergriffenheit erst vollständig erreicht hat, als der Abspann lief. All diese Empfindungen fielen wie eine riesige Welle über mich zusammen und ließen mich daraufhin auch lange Zeit nicht los. Und auch jetzt noch, wenn ich darüber nachdenke, muss ich schlucken - den Film habe ich am Dienstag gesehen, es ist also schon ein wenig her.
Für mich ist dies ein Film, der eine grausame Geschichte einer starken Person sehr gut widerspiegelt und für die Zuschauer vielleicht auch ein wenig greifbarer macht. Vielleicht kann man stückweise besser nachvollziehen, was Kampusch in der Zeit durchmachen musste.
Eine richtige Bewertung möchte ich allerdings nicht geben, empfehle den Film aber trotzdem weiter.

Montag, 18. März 2013

[Filmvorstellung] Mein Freund der Delfin

Bildquelle


Originaltitel: Dophin Tale
Erscheinungsjahr: 2011
Laufzeit: ca. 113 Minuten
Altersfreigabe:
ab 0 Jahren freigegeben

Inhalt:
Es sind Sommerferien in Clearwater, Florida und Sawyer muss trotzdem zur Schule, denn seine Noten sind mehr als schlecht. Auf dem Weg begegnet er am ersten Tag einem aufgeregten Fischer, der einen verletzten Delfin entdeckt hat. Sawyer befreit das junge Weibchen und bleibt bei ihr, bis die Helfer des Meereshospitals ankommen.
Ab da beginnt eine unglaubliche Geschichte. Winter, so wird der Delfin genannt, muss die Schwanzflosse amputiert werden und sie beginnt eine neue Schwimmart zu entwickeln. Diese schädigt allerdings ihre Wirbelsäule, was Sawyer und die Mitgleider des Meereshospitals dazu veranlasst, nach einer Lösung zu suchen.
 

Hintergrund:
Der Film beruht auf eine wahre Begebenheit.
Im Winter wurde das junge Delfin-Weibchen im US-Bundesstaat Florida gefunden und war ebenfalls durch eine Fischreuse an der Flosse verletzt worden. Winters Flosse fiel durch die fehlende Durchblutung ab und die Mitarbeiter des Clearwater Marine Hospitals suchten über ein Jahr lang nach einer passenden Prothese für Winter. Zusammen mit vielen Wissenschaftlern schafften sie es auch und heute kann man immer noch auf der Website seewinter.com vieles über den Delfin erfahren und ihn über eine installierte Kamera beobachten.
Der Film bedient sich einigen dramaturgischen Mitteln, wie zum Beispiel der starken Konzentration auf die Familie und die finanzielle Situation des Clearwater Marine Hospitals.

Meine Meinung:
Endlich habe ich es auch geschafft, diesen Film zu gucken.
Er ist wunderschön und ergreifend, viel mehr kann man da wohl kaum zu sagen. Vor allem die ganze Zeit mit dem Hintergrund, dass sich alles auf eine wahre Begebenheit bezieht, macht das ganze für mich emotionaler noch viel dichter. Vor allem aber auch, weil die Schauspieler sehr überzeugend gespielt haben.
Nathan Gamble spielt den kleinen Sawyer, der zu Beginn nur drinnen sitz, seinem Cousin, der zur Armee geht, nachtrauert und schulisch überhaupt nicht klar kommt, findet in Winter eine ganz neue Aufgabe und blüht vollkommen in der Pflege um den Delfin auf. Allein schon diese Entwicklung ist wunderschön anzusehen und immer wieder zaubert der kleine Sawyer dem Zuschauer ein Lächeln auf den Lippen.
Winter selbst wird von eben dieser gespielt, deshalb kam einem das eigentliche Delfin-Baby, das gefunden wurde, auch ziemlich groß vor. Aber was soll man machen, man kann sie ja schlecht wieder schrumpfen lassen. Ich finde es aber unglaublich, dass sie bei diesem Film ebenfalls mitgespielt hat, wenn auch sicherlich einige Szenen computeranimiert waren, wobei ich da keine sagen könnte, bei der das der Fall ist.
Morgan Freeman als Dr Cameron McCarthy ist auch unglaublich super. Er, der eigentlich Prothesen für Menschen herstellt, nimmt die Aufgabe, die Sawyer im stellt, liebend gern an und arbeitet verbissen daran, bringt aber immer wieder mit einigen Kommentaren Witz in ernste Situationen. Dies aber auf so gekonnte Art und Weise, das es nicht übertrieben scheint.
Als letztes möchte ich noch Harry Connick junior erwähnen, der Dr. Clay Haskett spielt, und zum Vorstand des Marinehospitals gehört. Auch er spielt seine Figur wirklich überzeugend und auch wenn man ihn für sein Aufgeben am Ende am liebsten eine Knallen würde, schließt man ihn trotzdem ins Herz.

Mich hat der Film immer wieder zu Tränen gerührt, sei es nun, weil ich mich so gefreut habe, dass Winter auch ohne Schwanzflosse schwimmt oder aber weil es so traurig war, dass das Hospital verkauft werden musste. Es gab eine Menge schöner Szenen und auch die Gesamtaussage des Films ist wirklich gelungen verarbeitet.
Familie ist das wichtigste im Leben und zweitens wäre da noch: Man muss kämpfen und darf nie aufgeben, denn nur so kommt man ans Ziel.

Fazit:
Ein wunderschöner Film über Familie und darüber, wie schwer es ist, manchmal weiter zu kämpfen und nicht aufzugeben. Natürlich ist der Film auf Kinder als Publikum zugeschnitten, aber trotzdem kann er mit vielen dramaturgischen Mitteln überzeugen. 5 von 5 Sternen.

Samstag, 16. März 2013

[Filmvorstellung] Die fantastische Welt von Oz

Bildquelle

Originaltitel: Oz the Great and Powerful
Erscheinungsjahr: 2013
Laufzeit: 127 Minuten
Alterfreigabe: ab 6 Jahren freigegeben

Inhalt:
Oscar Diggs (James Franco), von allen nur Oz genannt, ist Zauberer in einem Wanderzirkus und er gelangt mit einem Heißluftballon in das Land Oz. Dort wartet die Hexe Theodora (Mila Kunis) schon auf ihn, bringt ihn in die Smaragdstadt und wird als der große Zauberer, der das Land befreien wird, gefeiert. Er soll Glindas (Michelle Williams) Zauberstab zerstören, denn sie soll es sein, die das Land Oz in Angst und Schrecken versetzt.
Zusammen mit dem Affen Finlay (Zach Braff) und dem Porzellanmädchen (Joey King) macht er sich auf eine unglaubliche Reise durch das Land und meistert so mache Gefahren.


Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht? Die Geschichte vom Zauberer von Oz? Umso begeisterter war ich, als ich den Trailer zu diesem Film das erste Mal im Kino sah. Eine Vorgeschichte, wie der Zauberer nach Oz kommt. Eine wunderschöne Idee. Jetzt musste nur noch der Film gelungen sein.

James Franco spielt Oz. Einen jungen Zauberer, der jeder Frau das Herz bricht und doch ziemlich unsympathisch erscheint. Er schafft es wirklich, schon zu Beginn, seinen Charakter sehr unsympathisch auf den Zuschauer wirken zu lassen, was aber nicht unbedingt schlecht ist. So musste ich zum Beispiel auch oft grinsen, wenn er zum Beispiel der nächsten Frau ein Geschenk und schöne Augen machte. Erst als er in Oz auf Glinda trifft, scheint er sich zu wandeln, obwohl immer noch dieser hinterliste Charakterzug bleibt und man sich bis zum Ende nicht sicher ist, ob er wirklich seine Versprechen hält.
Was mir besonders gefallen hat, war die Doppelbesetzung einiger Figuren. So spielte Zach Braff sowohl den Affen Finlay, als auch Oz’ lieben Assistenten in der Wirklichkeit. Michelle Williams spielte Glinda und Oz’ große Liebe Annie und Joey King spielt das Porzellanmädchen, sowie ein Mädchen im Rollstuhl, das Oz darum bittet, sie gesund zu zaubern. Man bemerkt sofort Parallelen in ihren Charakterzügen, wenn man doch auch nicht direkt die Ähnlichkeiten sieht, jedenfalls ging es mir bei den animierten Figuren so, dass ich die Schauspieler dahinter nicht erkennen konnte, was vielleicht ja auch nicht gewollt war. Aber ich fand diese Parallelen ungemein schön.

Eine weitere interessante Sache, wie ich finde, ist der Beginn. Erstmal ein lob an den Vorspann. Wunderschön und passend für diesen Film. Verspielt, verträumt, perfekt. Aber auch der Einstieg. Das Ganze beginnt 1905 in Kansas und dieser Zeit nachempfunden, wird alles nur in schwarz weiß und in einer verkleinerten Bildgröße gezeigt. Zu Beginn für viele sicherlich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube, dadurch wirkt nachher das Land Oz noch um einiges farbenfroher, verzauberte und schöner. Der Übergang ist ebenfalls wirklich gelungen, denn das bild vergrößert sich langsam und stetig, sodass es aber eben nicht störend wirkt.
Die Macher haben sich bei dem Land Oz wirklich mühe gegeben. Die unterscheidlichsten Kreaturen sind zu sehen und das Land erstrahlt in wunderschönen Farben. Ebenso die 3D-Technik ist in manchen Szenen wirklich gelungen dargestellt und konnte mich - die ich doch eigentlich 3D nicht bevorzuge - überzeugen.

Fazit:
Ich kann nur sagen, dass dies ein wirklich gelungener Film ist, der eine Möglichkeit für die Vorgeschichte zum bekannten Zauberer von Oz gekonnt und mit viel Fantasie umsetzt. Ob es Kindern gefällt, die die Geschichte um Dorothy, die Vogelscheue, den Blechmann und den Löwen nicht kennen, kann ich leider nicht sagen. Möglicherweise nicht, ist doch der Zauberer nicht der größte Sympathieträger.
Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternen. Es lohnt sich aber trotzdem sehr!

Donnerstag, 14. März 2013

[Zeug] Best Blog Award





Hej zusammen,

von mir gibt es mal wieder eine Kleinigkeit zu berichten. Ich habe von der Marie von Schreiben und Leben den Best Blog Award bekommen.
Vielen Dank dafür. Ich habe mich wirklich gefreut. Es freut mich wirklich, dass dir mein Blog so gut zu gefallen scheint, dass er diesem Award würdig ist :)

Zu diesem Award werden noch 11 Fragen gereicht, die ich jetzt beantworten werde.

01. Was magst du beim Kochen lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?
Ich glaube, ich bin eher der Nachtisch-Typ. Oder Kuchen mache ich auch gerne selbst.

02. Was ist dir wichtiger bei einer Person: die Persönlichkeit oder die Erscheinung?
Ganz klar: Die Persönlichkeit. Natürlich schaut man auch immer zuerst auf die Erscheinung, wie gibt diese Person sich und wie sieht sie generell aus. Es ist eben doch das, was einem als erstes ins Auge fällt. Aber ich denke, dass am Ende doch immer die Persönlichkeit zählt.

03. Wann hast du deinen Blog gegründet?
Das muss ich erstmal nachschauen ... Am 10. Februar 2012 habe ich den ersten Post geschrieben.

04. Welche Person hat dich bisher inspiriert, in dieser Welt mit etwas Neuem anzufangen?
Mhm, schwere Frage. Mit so etwas tue ich mir immer schwer und ich weiß nicht wirklich eine Antwort. Ich weiß nur, dass zum Beispiel Henning Mankell mich beim Schreiben inspiriert, aber das ist wohl keine richtige Antwort auf diese Frage ...

05. Verfolgst du viele Blogs?
Nja, ich bin da eher ein schlechter "Follower". Es sind nicht sooo viele, aber ich schaue mir gerne die Beiträge an und hoffe, dass zu meiner kleinen Sammlung noch einige neue Blogs hinzukommen, die mir gefallen werden.

06. Kochst du lieber selbst oder lässt du dich lieber bekochen?
Mhm ... Ich glaube, ich koche auch mal ganz gern selbst, auch wenn das meist ganz schön viel Arbeit ist ... Aber es macht ja auch irgendwie Spaß und man ist dann am Ende selbst dafür verantwortlich, falls es nicht schmecken sollte. Außerdem probiere ich auch gern mal etwas neues aus.

07. Welches Buch liest du momentan?
Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel. Ein wunderschönes Buch ♥

08. Welches Kleidungsstück hat bisher am längsten in deinem Schrank überlebt?
Meine Lederjacke, soweit ich weiß. Sie ist schon etwas älter und ich ziehe sie immer noch gerne an. Ich freue mich auch jetzt schon drauf, dass es wieder wärmer wird und ich sie hoffentlich dann bald tragen kann.

09. Was ist dein Lieblingsrezept?
Nudelauflauf mit Thunfisch. Einfach super lecker und es geht noch dazu ziemlich schnell.

10. Welche Eigenschaften einer Person sind dir bei einer Freundschaft wichtig?
Ich glaube, am wichtigsten ist, dass man sich auf die Person verlassen kann und sie einem hilft. Auch wenn es einem selbst vielleicht mal nicht so gut geht. Echte Freunde erkennt man wohl nach wie vor daran, dass sie immer noch da sind, auch wenn es bei einem selbst mal nicht sehr gut läuft.

11. Was ist dein Lieblingsfilm?
Mhm ... das ist schwer. Es gibt doch sooo viele gute Filme. Aber ich finde zum Beispiel Extrem laut und unglaublich nah sehr gelungen. Genauso wie Life of Pi, Somewhere, Pippa Lee, Winter's Bone, Silver Linings, Merry Christmas, ...
Diese Liste kann man unendlich weiterführen.

Jetzt muss ich diesen Award eigentlich noch an 20 weitere Blogger weitergeben, allerdings weiß ich von vielen, denen ich ihn geben würde, dass sie ihn schon bekommen haben. Deshalb gibt es bei mir nur noch eine Person, der ich ihn weitergeben möchte:
Tin von Traumseele

Sonntag, 10. März 2013

[Gesehen] Sunrise Avenue in Essen

Zu Beginn natürlich im Anzug (Bild einer Freundin)
Big Band Theory.

Wie oft  habe ich hierbei gedacht: wieso klaut die finnische Band den Titel der bekannten amerikanischen Serie mit Sheldon, Leonard und Penny? Aber nein, ich habe mich immer nur verlesen.
Sunrise Avenue hatte eine Tour mit Big Band geplant und am Donnerstag (07. 03. 2013) war das Konzert in Essen. Natürlich musste ich dorthin, als großer Sunrise Avenue-Fan. Anfangs war ich etwas skeptisch: Funktionieren ihre Songs auch mit einer Big Band? Oder geht das vollkommen nach hinten los?
Und als ich dann mit meinen Freundinnen die Halle betrat, war ich noch geschockter. Überall, ja sogar mitten vor der Bühne, waren Stühle aufgestellt. Ernsthaft? Stühle? Das waren meine Gedanken. Ich war weniger begeistert.
Aber als es dann losging, war ich wirklich begeistert. Ihre Songs funktionieren auch mit Big Band, mit dem Jazz-Sound. Und wenn ihr mich fragt, waren einige Lieder wieder viel, viel besser, als die normale Album-Version.
Diese Band ist einfach eine Live-Band und ich würde mal sagen: Die Big Band Theory ist geglückt!

später nur noch in Hemd und Weste (Bild einer Freundin)
Ein paar Eindrücke, die man so auf Youtube findet:



Donnerstag, 7. März 2013

[Buchvorstellung] Jo Nesbø - Der Fledermausmann



Originaltitel: Flaggermusmannen
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Seitenzahl:
432 Seiten
ISBN:
978-3-548-25364-0

Inhalt:
Harry Hole, der Kommissar aus Oslo, soll in Sydney den Mord an einer Norwegerin aufklären. Gemeinsam mit seinem australischen Kollegen nimmt er die Ermittlungen auf. Schon bald müssen sie feststellen, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt: Ein Serienmörder tötet scheinbar willkürlich junge weiße Frauen.

Klappentext der hier vorgestellten Ausgabe

Die menschliche Natur ist wie ein großer, undurchdringlicher Wald, in dem sich niemand richtig auskennt. Selbst eine Mutter hat keine Ahnung von den verborgensten Geheimnissen ihrer Kinder (S. 92)

Meine Meinung:
Nun habe ich endlich mit dem ersten Teil der Reihe begonnen. Im Sommer letzten Jahres hatte ich bereits mit dem 3. Band (Rotkehlchen) begonnen und es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Da war es sicher, dass ich auch die anderen Teile lesen musste.

Ganz zu Beginn muss man Nesbø für seine außergewöhnlichen und sehr interessanten Charaktere loben. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass seine Charaktere direkt neben mir stehen, ganz zu Beginn Harry Hole. In seiner Vergangenheit ist ein schreckliches Geheimnis zu finden, was man in diesem ersten Teil auch genau erklärt bekommt, allerdings erst in der Mitte des Bandes, weshalb man sich immer wieder fragt, wieso er sich so benimmt, wie er sich eben benimmt. Harry ist Alkoholiker - gewesen. Denk man zumindest, aber als er dann plötzlich einen Rückfall erleidet, leidet man mit ihm. Allerdings denkt man sich wohl auch gleichzeitig: Hätte er den Rückfall nicht gehabt, wäre der Fall wohl nie aufgeklärt worden, denn genau in diesen Phasen der Vernebelung, deckt er so manches auf.
Aber auch die anderen Charaktere habe ich alle ins Herz geschlossen. Ganz besonders Andrew, der mir so sympathisch erschien und trotzdem ebenfalls ein Geheimnis zu verstecken hatte. Man merkt schon, Jo Nesbø hat ein Fable für Geheimnisse.
Allerdings macht genau das die Geschichte spannend.

»Ich mache keine Witze, Harry. Fernsehen gibt Selbstvertrauen. Wenn man sieht, wie dumm die Leute im Fernsehen normalerweise sind, fühlt man sich richtig klug. Und wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, dass sich Menschen, die sich klug fühlen, besser verkaufen als diejenigen, die sich für dumm halten.« (S. 150/151)

Zu Beginn plätschert alles noch ein bisschen so vor sich hin. Man hat regelrecht das Gefühl, Andrew würde Harry ganz einfach nur Australien zeigen wollen und nicht mit im ermitteln und trotzdem verfolgt er, wie später klar ist, eine ganz bestimmte Spur und versucht Harry mit der Nase auf die Lösung zu stoßen. Schon allein nachher die Auflösung zu Andrews Handlungen sorgten bei mir für Überraschungen und ich muss gestehen, dass ich genau wie Harry immer im Dunkel tappte, was den Täter anbelangt. Demnach auch hier: Ein Pluspunkt für diesen Thriller, denn was ist schlimmer, als den Täter schon frühzeitig zu kennen?

Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass er sehr angenehm ist. Er ist locker, aber nicht so, dass ernste Situationen lachhaft rüberkommen würden. Und trotzdem in einem Stil, den man leicht lesen kann und so die Geschichte an sich nicht in zu vielen sprachlichen Ausschmückungen verloren geht.

Die Wahrheit ist doch, dass niemand von der Wahrheit lebt und die Wahrheit deshalb niemanden interessiert. Die Wahrheit, die wir uns erschaffen, ist doch nur die Summe von all dem, was den Menschen zum eigenen Vorteil dient, und noch dazu abhängig davon, welche Macht sie innehaben. (S.252)

Fazit:
Insgesamt kann ich nur sagen, dass mir dieses Buch unglaublich gut gefallen hat, auch wenn es ein bisschen länger dauert, bis es ermittlungstechnisch richtig in Fahrt gekommen ist. Ich empfehle außerdem, bei dieser Reihe mit dem 1. Band anzufangen. Zwar sind alle Fälle ins sich abgeschlossen, aber man bekommt doch so einen viel besseren Eindruck von Harry Hole und seinen Problemen, weil man sie direkt vor Augen geführt bekommt.
Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen.

Sonntag, 3. März 2013

[Zeug] Von Serien, Uni und Co


Ich selbst habe momentan ein bisschen das Gefühl, meinen Blog etwas zu vernachlässigen und aus diesem Grund, habe ich mir für diese Art Post entschieden. Ob er jetzt regelmäßig kommt, mal sehen. Ich kann es mir vorstellen, falls er euch denn gefallen sollte.

Was macht sie eigentlich die ganze Zeit?
Momentan sind Semesterferien und da denkt man doch, da hat man nichts zu tun. Da ich aber in der Woche arbeiten gehe, bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Dinge. Ich bin oft einfach zu müde. Und das kommt dann oft auch meiner Serien-Sucht entgegen. Ob nun How I Met Your Mother, Gossip Girl oder The Big Bang Theory. Die Staffeln, die ich zu Hause stehen habe, werden rauf und runter geguckt, erst auf Deutsch, dann auf Englisch.
An den Wochenenden findet sich aber auch noch Zeit für andere Dinge. 


Es finden sich wieder mal zwei neue Bücher auf meinem SuB, der schon viel zu groß ist. (Ich zähle allerdings nicht, sonst würde ich wohl aus allen Wolken fallen.)
The Perks of being a Wallflower steht schon lange auf meiner Wunschliste, vor allem, seitdem es verfilmt wurde mit Emma Watson. Den Film konnte ich leider nicht sehen, aber jetzt, wo er bald auf DVD erscheint, habe ich mir endlich das Buch gekauft und möchte es bald lesen. Mal sehen, wann es an der Reihe ist.
Schiffbruch mit Tiger steht ebenfalls seit dem Film, den ich im Kino gesehen habe, auf meiner Wunschliste. Noch dazu befindet er sich auf der Liste der Rory Gilmore Challenge. Also noch ein Grund mehr, es bald zu lesen. Und es wird auch das nächste Buch sein, das ich lesen werde. Ich bin mal gespannt und hoffe, dass mich der Film nicht zu sehr geflasht hat. Ich habe nämlich eine Neigung dazu, Bücher nicht mehr zu mögen, deren Verfilmungen ich absolut super fand.

Zum anderen wartet auf mich noch eine kleine mündliche Prüfung an der Uni. Über altnordische Texte. Leider hält sich bei mir die Lust, diese zu lesen, sehr in Grenzen, aber was muss, das muss ja bekanntlich. Ich quäle mich so langsam durch die Texte und dass drei auch noch in Fraktur geschreiben sind, erhöht meine Motivation nicht gerade. Aber irgendwie wird das schon funktionieren - hoffe ich.

Als letzten Punkt. Habt ihr das Wetter gesehen? Es wird besser. Ich habe jedenfalls wirklich das Gefühl. Endlich hat man mal wieder die Sonne gesehen. Wunderschön. Leider hat sie sich heute wieder hinter den Wolken versteckt, aber ich habe große Hoffnungen, dass sie morgen wieder zu sehen sein wird. Drückt die Daumen!


Award!
Ich habe also auch meinen ersten Award bekommen und dann gleich von zwei lieben Bloggern. Ich konnte es anfangs gar nicht glauben und möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei ihnen bedanken!
Es handelt sich dabei um den  the Versatile Blogger Award und ich habe ihn von Chioo von Chocolate, Books 'n Coffee und von Tin von Traumseele erhalten
Jetzt muss ich den Award noch an 5 andere Blogger weitergeben, die unter 200 Leser haben, aber ich werde ihn nur an zwei Blogger weitergeben. 



Das war's dann auch mit meinem Gerede um nichts und wieder nichts. Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt und wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag!
Liebste Grüße