Montag, 21. Januar 2013

[BC Tag 17] Dein Lieblingszitat aus deinem Lieblingsbuch

Unsere Fähigkeiten als Menschen sind begrenzt. Wir können nur ein wenig fernsehen, vögeln, ausgehen und ein bisschen Kunst schaffen, aber wahrscheinlich sind Mozarts Requien oder ein Hamlet vom Weltraum aus betrachtet auch nur Scheiße, menschliche Scheiße, über die jedes höhere Wesen oder jeder Außerirdische nur den Kopf schüttelt.
Also, was soll man tun? Sich volldröhnen? Umbringen? Fernsehen und hoffen, dass es mit Anstand vorbeigeht?
Lachen, glaube ich, ist richtig. Lachen ist was Tolles, das Beste vielleicht. Und natürlich lieben, wenn man das Glück hat, jemanden zu finden, der diese Gefühle wert ist. Liebe und Lachen sind vielleicht die perfektesten Formen von Verdrängung.
Benedict Wells - Becks letzter Sommer. S.422-423


Eigentlich hatte ich nicht vor, bei dieser Challenge ein Buch zweimal zu nehmen, aber ich denke, bei dieser Aufgabe ist das in Ordnung. Becks letzter Sommer gehört eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern und unter anderem auch dieses Zitat.
Ich finde einfach, dass in diesem Zitat eine Wahrheit steckt, die man nicht besser hätte verschriftlichen können. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, hat jeder schon einmal das Gefühl zu haben, nichts wichtiges im Leben zu bewirken. Eine Angst, die wahrscheinlich auch Mozart oder Shakespeare hatten.
Aber ich denke, besonders der zweite Absatz des Zitates bringt es auf den Punkt. Man sollte im Leben lachen und lieben. Auch wenn das hin und wieder schwierig erscheint, sind es doch die beiden Dinge, die einem wirklich helfen und die das Leben zu dem machen, was es nun mal ist.

An dieser Stelle möchte ich euch das oben zitierte Buch noch einmal sehr ans Herz legen. Es besitzt wunderschöne Zitate und eigentlich hätte ich es am liebsten komplett zitiert, wenn das möglich gewesen wäre.

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