Donnerstag, 31. Januar 2013

[BC Tag 27] Ein Buch, das du abgebrochen hast und wohl nie beenden wirst


Darum geht's:
Mitten im Unterricht verlässt der Lehrer Raimund Gregorius seine Klasse und macht sich auf den Weg nach Lissabon, um der Spur eines geheimnisvollen portugiesischen Autors zu folgen.
Auf seiner wundervollen Reise dringt er immer tiefer in dessen sagenumwobene Geschichte ein - doch was Gregorius erkennt, könnte ihn schließlich das Leben kosten ...

Auswahlgrund:
Im Sommer habe ich dieses Buch begonnen und ich muss gestehen, es ist grausam ... Ich weiß nciht, ich konnte mich kein bisschen mit den Charakteren identifizieren. Der Grund, weshalb der Lehrer seine Klasse verlässt erschien mir auch eher weniger durchdacht und vor allem war er für mich total unglaubwürdig ...
Ich weiß nicht, ob das Buch wirklich nach knapp 200 Seiten noch irgendwie besser wird, aber ich bezweifle es sehr. Bis vor kurzem dachte ich, dass ich es wohl noch einmal weiter lesen würde, aber ich müsste wohl von Neuem beginnen und es gibt einfach zu viele andere Bücher auf meinem SuB, die ich lieber lesen möchte. Aus diesem Grund lege ich das Buch nun endgültig zur Seite und wahrscheinlich werde ich es auch nie wieder zur Hand nehmen, da es mich einfach überhaupt nicht in seinen Bann ziehen konnte. Schade ...

Mittwoch, 30. Januar 2013

[BC Tag 26] Dein Lieblingsbuch dieses Genres

Bildquelle
Darum geht's:
Der Forensiker David Hunter wird auf die Insel Runa gerufen. Dort wurde eine Leiche gefunden, verbrannt. Allerdings erkennt Hunter, dass es sich dabei um eine Frau handelt und er findet heraus, dass sie erschlagen wurde.
Verstärkung kann Hunter jedoch nicht rufen, denn die Insel ist wegen eines Sturms von der Außenwelt abgeschottet und schon bald schlägt der Feuerteufel erneut zu.

Auswahlgrund:
Es war unglaublich schwer, mich für ein Buch zu entscheiden. Nach einigem hin und her habe ich mich für dieses Buch entschieden. Es ist das zweite dieser Reihe, allerdings habe ich es zu Beginn gelesen, was allerdings überhaupt kein Problem war.
David Hunter ist kein gewöhnlicher Forensiker, sondern ein forensischer Anthropologe und somit hat man schon mal einen Beruf, dem ich sonst in keinem anderen Krimi begegnet bin. Und es ist unglaublich interessant Hunter und seinem Vorgehen zu folgen.
Hinzu kommt, dass Beckett ein wirklich gelungenes Setting aufbaut. Auf der kleinen Insel kennt jeder jeden und trotzdem hat niemand etwas gesehen und der Mörder schlägt weiterhin zu. Durch den Sturm kann allerdings auch niemand verschwinden. Langweilig? Standard-Situation? Auf keinen Fall! Beckett schafft es wirklich, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten und das Ende habe ich wirklich verschlungen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und habe die kleinste Unterbrechung gehasst. Ich war vollkommen gefangen und genau das macht seine Bücher aus, jedenfalls die um David Hunter.
Wer Nervenkitzel möchte, diese Bücher geben es auf jeden Fall. Hinzu kommen interessante Charaktere und eine etwas andere Berufswahl.

Dienstag, 29. Januar 2013

[BC Tag 25] Dein Lieblingsgenre


Der Kriminalroman beschreibt in der Regel ein Verbrechen und seine Aufklärung durch die Polizei, einen Detektiv oder eine Privatperson.Schwerpunkte und Sichtweisen unterscheiden sich oft und somit gibt es einige Unterkategorien. 

Quelle: Wikipedia


Bei diesem Tag war mir direkt klar, dass ich das Genre der Krimis und Thriller nehmen würde. Manchmal nehme ich kein anderes Buch zur Hand und die Bücher von Autoren wie Henning Mankell, Jussi Adler-Olsen, Simon Beckett oder Sebastian Fitzek erhalten bei mir im Regal einen ganz besonderen Platz.
Was mich an diesem Genre so fasziniert?
Ich glaube, es ist einfach die Spannung. Man fiebert bei einem guten Krimi immer wieder mit, man rätselt, wer wohl der Mörder ist und wenn der Krimi oder Thriller wirklich gut ist, wird man ständig verwirrt und ist am Ende erstaunt über das Ergebnis.
Klar, hatte ich auch schon schlechte Bücher in der Hand, die langweilig und vorhersehbar waren, aber ich denke, solche Bücher gibt es in jedem Genre und deshalb bricht das nicht meine Begeisterung für diese Art von Büchern.
Besonders am Herzen liegen mir die skandinavischen Krimis, die mittlerweile wohl ein eigenes Genre bilden. Was mich an ihnen genau fasziniert, weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich ist es vor allem die Liebe zum europäischen Norden, aber ich muss sagen, dass mir dabei auch immer die Figuren besonders gefallen. Sie haben alle ihre ganz eigenen Macken und genau das macht sie so einzigartig.

Hier noch ein paar Empfehlungen meinerseits:
Von Simon Beckett die David-Hunter-Reihe
Von Henning Mankell die Wallander-Reihe
Von Jussi Adler-Olsen die Carl-Mørck-Reihe
Von Sebastian Fitzek den Seelenbrecher

Montag, 28. Januar 2013

[BC Tag 24] Ein Buch, von dem du dir wünscht, dass es mehr Menschen gelesen hätten

Leider ist da ein Kleber drauf, der nicht abgehen will
Darum geht's: 
In der Hitze einer südamerikanischen Großstadt kämpfen Baz und ihr Freund Demi ums Überleben. Sie sind die Besten in ihrer Gang, sie sind die Meisterdiebe der Straße. Die beiden fühlen sich unbesiegbar - bis Demi einen der gefährlichsten Männer der Stadt bestiehlt. Plötzlich ist ihr Leben keinen Cent mehr wert. Als Demi angeschossen und verschleppt wird, hat Baz keine Wahl: Wenn sie ihren Freund retten will, muss sie sich ihren Verfolgern stellen ...

Auswahlgrund:
Es ist schon länger her, dass ich das Buch gelesen habe, aber da hat es mich wirklich total begeistert. Die Atmosphäre der Großstadt und vor allem auch die verschiedenen Charaktere. Kinder, die in der Stadt klauen. Sie sind wahrscheinlich am Besten für dieses Unterfangen geeignet. Ich habe die ganze Zeit mit Baz und Demi mitgefiebert, ob sie es schaffen und vor allem dann auch, ob Baz ihren Freund retten kann.
Leider kenne ich sonst niemanden, der das Buch gelesen hat. Deshalb möchte ich es euch jetzt hier sehr ans Herz legen. Es ist ein unglaublich interessantes und schön geschriebenes Buch. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Vielleicht liest der ein oder andere das Buch ja einmal oder es hat bereits jemand gelesen?

Sonntag, 27. Januar 2013

[BC Tag 23] Ein Buch, das du schon seit langer Zeit lesen willst

Bildquelle
Darum geht's:
Waris Dirie wurde mit fünf Jahren beschnitten. Sie wuchs bei ihrer Nomaden-Familie in einer somalischen Wüste auf und eroberte später die Laufstege der Welt. In diesem Buch spricht sie über ihre Geschichte und setzt sich heute noch für Mädchen ein, die mit 5 Jahren das gleiche Schicksal wie sie selbst ereilt. 

Auswahlgrund: 
Ich habe bereits den Film gesehen, der 2009 in den Kinos lief. Der Film hat mich wirklich bewegt und seit dem habe ich mir vorgenommen, auch das Buch einmal in die Hand zu nehmen. Wieso ich es immer noch nicht getan hat? Ich weiß es selbst nicht genau. Aber ich weiß, dass ich es einmal lesen werde. Vor allem, weil es auch bei meiner Mutter im Bücherregal steht und ich es mir demnach nicht einmal mehr kaufen müsste.
Ich lese generell viel zu wenig Biographien und bereue es jedes Mal, aber trotz allem kommt immer wieder ein anderes Buch dazwischen und so schiebe ich dieses Buch schon einige Zeit vor mir her. Ein Schutzmechanismus? Vielleicht. Ich denke aber, dass ich dieses Jahr durchaus dazu kommen könnte, da ich mir vorgenommen habe, einige Bücher zu lesen, die bereits viel zu lange auf meinem SuB stehen.  

Samstag, 26. Januar 2013

[TAG] 25 Fragen

Die liebe Krys hat mich diesmal getaggt. Danke dafür. 25 Fragen, die ich zu beantworten habe. Und hier könnt ihr jetzt meine Antworten anschauen und lesen. Es ist schon etwas länger her, aber irgendwie brauch ich mal wieder nen anderen Post zwischen den ganzen Challenge-Sachen. Ich glaube, sonst bekomme ich noch Anfälle und breche auf den letzten Metern ab ... 
 
1. Hast du Haustiere?
Eine Katze, die mittlerweile schon ziemlich alt ist (12 Jahre oder so) und nen Wellensittich, der eigentlich meinem Bruder gehört, aber in der Küche steht und allen etwas vorsingt.
Außerdem hatten wir bereits ein Meerschweinchen und drei Kaninchen.


2. Nenne 3 Dinge in deiner Nähe:
Bücher, mein Handy (^^") und eine Tasse Tee

3. Wie ist das Wetter bei dir?
Eher grau. Zwischendurch fällt immer mal wieder Schnee, wobei auch nicht ganz definierbar ist, ob's nicht vielleicht Schneeregen ist ...

4. Hast du einen Führerschein? Wenn ja hast du schon mal eine Unfall gebaut? 
Ja, ich hab meinen Führerschein jetzt schon seit fast drei Jahren und bis jetzt hab ich noch keinen Unfall gebaut. Hoffentlich bleibt das auch so.

5. Wann bist du heute Morgen/Mittag aufgewacht?
Gegen halb neun hat mich mein Bruder geweckt. Es gab Frühstück.

6. Wann hast du das letzte mal geduscht?
Heut Morgen :D
 
7. Was war der letzte Film den du gesehen hast?
'Mit dir an meiner Seite'

8. Was sagt deine letzte SMS?Sie handelt von der heuten Verabredung ins Kino mit zwei Freundinnen. Die letzten Umstände (Treffen, wer fährt) mussten abgesprochen werden.
 
9. Wie hört sich dein Klingelton an?
Es ist der Titelsong der BBC "Sherlock"-Serie ♥
Zum Anhören

10. Bist du jemals in ein anderes Land gefahren/geflogen?
Ja, schon sehr oft. Ich war bereits in Schweden, Finnland, Norwegen, Italien, Sibirien (am Baikalsee), England, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Holland und noch ein paar anderen Ländern. Da war ich allerdings noch so klein, dass ich mich nicht dran erinnern kann.

11. Liebst du Sushi?
Mhm, lecker ♥ Und vor allem das selbstgemachte mit Lachs oder Garnelen.

12. Wo kaufst du deine Lebensmittel?
Immer im Supermarkt, wo sonst? :P

13. Hast du jemals was genommen, um besser einschlafen zu können?
Nope.

14. Wie viele Geschwister hast du?
Zwei jüngere Brüder (18 & 10 Jahre alt)

15. Hast du einen PC oder Laptop?
Ich hab nen Laptop, ohne den ich wohl auch kaum noch leben könnte. ♥

16. Wie alt wirst du an deinem nächsten Geburtstag?
22 o.O Mensch, mir kam doch schon 21 total alt vor ...

17. Trägst du Kontaktlinsen oder eine Brille?
Weder noch.

18. Färbst du deine Haare?
Ne mittlerweile nicht mehr. Und früher hab ich sie auch nur ein paar Mal getönt, um einige Farbtöne auszuprobieren.

19. Sag, was du heute planst zu tun.
Ich werde noch ins Kino gehen und vorher. Mal sehen. Ich müsste noch ein bisschen lernen ...

20. Wann hast du das letzte Mal geweint?
Beim Film 'Mit dir an meiner Seite'.

21. Was ist für dich der perfekte Pizzabelag?
Mir reicht eigentlich oft Tomatenmark und dazu Käse. Also nicht unbedingt viel.
Aber Ananas und Thunfisch sind immer noch ganz nett (:


22. Was magst du mehr - Hamburger oder Cheeseburger?   
hamburger. Aber ja doch, am liebsten die selbst gemachten ♥

23. Hattest du mal einen all-nighter?
Nachdem ich's gegoogelt habe:
Ja, hatte ich schon öfter. Manchmal unfreiwillig, manchmal auch freiwillig.


24. Welche Augenfarbe hast du?
Blau. So wie so gut wie jeder :P

25. Kannst du Cola von Pepsi unterscheiden?
Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Eventuell.

Das war's auch schon. Ich hoffe, die Antworten waren interessant (:
Und, da ich gerade nicht weiß, wen ich taggen soll, gebe ich ihn mal für alle frei, die ihn noch gern machen wollen. Sagt dann einfach in den Kommentaren Bescheid, wenn wir die Fragen beantwortet habt! 

  

[BC Tag 22] Deine Libelingsromanze


Darum geht's:
Holly und Gerry hatten einen einfachen Plan: für den Rest ihres Lebens zusammenzubleiben.
Doch nun ist Gerry tot, ein Gehirntumor. Und Holly weiß nicht, wie sie alleine weiterleben soll. Dann entdeckt sie, dass Gerry ihr während seiner letzten Tage Briefe geschrieben hat ...
Klappentext der Taschenbuchausgabe


Auswahlgrund: 
Ich lese nicht wirklich viele Romanzen, denke ich zumindest. Und irgendwie fiel es mir auch ein bisschen schwer, mich hier zu entscheiden. Dieses Buch war eines der ersten, das ich in diesem Genre gelesen habe und es hat mich wirklich sehr begeistert.
Ein wirklich trauriges Setting, das Cecelia Ahern sich ausgewählt hat, aber gleichzeitig schafft sie es, einen auch immer wieder zum Lachen zu bringen. Gerry ist eben die ganze Zeit noch da, in seinen Briefen und in Hollys Erinnerung lebt er weiter. Und genau das, hat mich wirklich fasziniert. Ich habe das Buch wirklich verschlungen und danach kaum ein weiteres Buch in diesem Genre gelesen, dass mich so begeistern konnte. Sie waren immer ganz nett, aber sie haben mich nie vollständig mit in ihre Geschichte ziehen können.
Diese hier hat es allerdings geschafft und ich denke, es würde es auch heute noch schaffen.

Freitag, 25. Januar 2013

[BC Tag 21] Dein Lieblingsbuch aus der Kindheit






Darum geht's: 
Der kleine Krümel liegt schwer krank im Bett und Jonatan, sein älterer Bruder, erzählt ihm immer wieder von Nangijala. Das Land, in dem man nach dem Tod alle wieder trifft und eine Menge Abenteuer erleben kann. Durch diese Geschichte schwindet Krümels Angst vor dem Tod und schon bald treffen sich die Brüder in dem Land und müssen sich gemeinsam mit ihren dort gewonnenen Freunden gegen den bösen König Tengil stellen.

Auswahlgrund: 

Ich liebe alle Bücher von Astrid Lindgren und es ist schwer, davon mein Liebstes zu wählen. Ausschlaggebend für dieses hier ist wohl nur der Grund, dass ich es einmal im Original lesen konnte und es mich auch jetzt noch so begeistert hat.
Das Buch ist so voller Liebe, behandelt ein schweres Thema, findet gleichzeitig aber auch eine unglaublich gute Möglichkeit für ein Leben nach dem Tod. In dem Land Nangijala gibt es zwar ebenfalls Drachen und einen schrecklichen Herrscher, aber dennoch erfahren Krümel und Jonathan selbst in dieser Zeit eine Menge Freundlichkeit und lernen wunderbare Menschen kennen.
Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, es ist ein Kinderbuch, aber durchaus auch noch für Erwachsene geeignet, die sich gerne noch einmal in einer schönen Geschichte flüchten wollen.

Donnerstag, 24. Januar 2013

[BC Tag 20] Eine Buchverfilmung, die dir nicht gefallen hat


Darum geht's: 
Eragon findet auf der Jagd einen blauen Stein. Dieser entpuppt sich allerdings nicht als normaler Stein. Es handelt sich um ein Drachenei, aus dem schon bald ein kleiner Drache schlüpft.

Eragon wird nun zum Drachenreiter und zusammen mit Brom, einem Mann aus dem Dorf, macht er sich auf den Weg, um seine Heimat Alagaesia zu retten. Auf dem langen Weg bis ins Reich der Zwerge müssen Eragon und sein Drache Saphira allerdings viele Abenteuer bestehen.

Auswahlgrund: 
Ich hatte mich damals sehr auf den Film gefreut, hatte mich der erste Teil doch wirklich sehr begeistert. Mir haben die Figuren gefallen, der Drache Saphira und Brom und ich war wirklich gespannt, wie sie all das im Film umsetzen würden.
Das Ergebnis war enttäuschend. Leider ...
Ich habe den Film jetzt schon lange nicht mehr gesehen, genauso habe ich das Buch lange nicht mehr gelesen, aber ich weiß noch, dass ich vor allem von Saphira sehr enttäuscht war. Den Drachen hatte ich mir vollkommen anders vorgestellt und auch sonst hatten die Filmemacher einiger umgeändert und vor allem die Zwerge herausgelassen, die in den weiteren Teilen eine immer wichtigere Rolle spielen sollten. Wer das Buch gelesen hat, sollte sich wirklich den Film nicht ansehen, anders herum kann es vielleicht sein, dass man den Film ohne Vorwissen ganz gut findet. Das kann ich allerdings nicht sagen.
Meiner Meinung nach war dies eine der schlechtesten Verfilmungen, die ich je gesehen habe.

Mittwoch, 23. Januar 2013

[BC Tag 19] Deine Lieblingsbuchverfilmung

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Darum geht's:
Bilbo Beutlin (Martin Freeman) lebt ein ruhiges Leben in seiner Höhle unter dem Bühl im Auenland, bis plötzlich Gandalf (Ian McKellen) vor seiner Tür steht und wenig später auch 13 Zwerge. Unter ihnen Thorin Eichenschild (Richard Armitage), der mit seinen zwölf Begleitern das Königreich seines Großvaters, das von dem schrecklichen Drachen Smaug zerstört und nun bewacht wird, zurückerobern möchte und dafür noch ein weiteres Mitglied benötigt. Nur widerwillig stimmt Bilbo zu und schon bald findet er sich in einem Abenteuer wieder, in dem er auf Trolle, Elben, Orks, Warge, Adler und viele weitere freundliche und unheimliche Kreaturen trifft.

Auswahlgrund:
Ich habe mich so lange auf den Film gefreut und vorher noch einmal das Buch von Tolkien gelesen. Vielleicht habe ich deshalb den Film für diesen Tag ausgewählt, weil einfach meine Erinnerung noch so frisch war, als ich den Film im Kino gesehen habe. Es hat einfach alles gepasst.
Die Zwerge, die Warge, die Orks, Gandalf, Gollum und ganz vorne weg natürlich Bilbo Beutlin. Ich hätte mir niemand besseren als Martin Freeman in dieser Rolle vorstellen können. Er passt wirklich wie die Faust aufs Auge und noch dazu meistert er die schauspielerische Aufgabe unglaublich gut. Hinzu kommt aber auch, dass Peter Jackson sich sehr an das Buch gehalten hat, aber auch noch einige Dinge hinzu gedichtet hat, die so in dem Buch gar nicht vorkommen, aber teilweise in der nachfolgenden Herr der Ringe-Trilogie aufgegriffen werden. Dies hat mich allerdings nicht weiter gestört, sondern mich noch tiefer in die Welt des Hobbits hineingezogen.
Ein wirklich gelungener Film und noch dazu eine würdige Verfilmung des Fantasy-Klassiker.

Dienstag, 22. Januar 2013

[BC Tag 18] Ein Buch, das dich enttäuscht hat

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Darum geht's:
Peter Grant gehört zu den neuen Constables der Metropoliten Police Londons und bekommt einen etwas seltsam wirkenden Karrierevorschlag: Er soll Zauberlehrling werden und so auf ganz besondere Weise die Hauptstadt Englands schützen.
Der neugierige Peter nimmt das Angebot natürlich sofort an, obwohl er kaum weiß, worauf er sich wirklich einlässt. Schon bald findet er sich in einem Nest von Vampiren wieder und muss als Vermittler zwischen den beiden Themsegöttern fungieren. Eine gar nicht so leichte Aufgabe, besonders wenn auch noch eine kopflose Leiche auf dem Covent Garden gefunden wird und es nicht die letzte bleibt.

Auswahlgrund:
Ich habe dieses Buch auf einigen Empfehlungen gelesen  und dachte mir dazu, dass es eine ganz coole Idee ist, einmal mit Zauberei zu ermitteln und vor allem auch die Verbrechen auf diese Grundlage zu stützen. Eine interessante, so mir nicht bekannte Idee.
Leider hat mich das Buch dann doch etwas enttäuscht. Man hätte so viel heraus holen können, aber ich hatte das Gefühl, dass der Autor alles auf die Schippe genommen hat und teilweise sogar zwanghaft versucht hat, irgendetwas lustig zu gestalten. Es war mir dann doch auf irgendeine Weise etwas zu abgedreht, hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen, nur leider auch meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Schade eigentlich ...

Montag, 21. Januar 2013

[BC Tag 17] Dein Lieblingszitat aus deinem Lieblingsbuch

Unsere Fähigkeiten als Menschen sind begrenzt. Wir können nur ein wenig fernsehen, vögeln, ausgehen und ein bisschen Kunst schaffen, aber wahrscheinlich sind Mozarts Requien oder ein Hamlet vom Weltraum aus betrachtet auch nur Scheiße, menschliche Scheiße, über die jedes höhere Wesen oder jeder Außerirdische nur den Kopf schüttelt.
Also, was soll man tun? Sich volldröhnen? Umbringen? Fernsehen und hoffen, dass es mit Anstand vorbeigeht?
Lachen, glaube ich, ist richtig. Lachen ist was Tolles, das Beste vielleicht. Und natürlich lieben, wenn man das Glück hat, jemanden zu finden, der diese Gefühle wert ist. Liebe und Lachen sind vielleicht die perfektesten Formen von Verdrängung.
Benedict Wells - Becks letzter Sommer. S.422-423


Eigentlich hatte ich nicht vor, bei dieser Challenge ein Buch zweimal zu nehmen, aber ich denke, bei dieser Aufgabe ist das in Ordnung. Becks letzter Sommer gehört eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern und unter anderem auch dieses Zitat.
Ich finde einfach, dass in diesem Zitat eine Wahrheit steckt, die man nicht besser hätte verschriftlichen können. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, hat jeder schon einmal das Gefühl zu haben, nichts wichtiges im Leben zu bewirken. Eine Angst, die wahrscheinlich auch Mozart oder Shakespeare hatten.
Aber ich denke, besonders der zweite Absatz des Zitates bringt es auf den Punkt. Man sollte im Leben lachen und lieben. Auch wenn das hin und wieder schwierig erscheint, sind es doch die beiden Dinge, die einem wirklich helfen und die das Leben zu dem machen, was es nun mal ist.

An dieser Stelle möchte ich euch das oben zitierte Buch noch einmal sehr ans Herz legen. Es besitzt wunderschöne Zitate und eigentlich hätte ich es am liebsten komplett zitiert, wenn das möglich gewesen wäre.

Sonntag, 20. Januar 2013

[BC Tag 16] Dein weiblicher Lieblingscharakter

Quelle1 - Quelle2 - Quelle3 - Quelle4 - Quelle5 - Quelle6 - Quelle7
Hermine Jean Granger ist eine Figur der Autorin J. K. Rowling und erhielt mit 11 Jahren ebenfalls wie Ron und Harry einen Brief der Schule für Hexerei und Zauberer, Hogwarts. Sie stammt aus einer Muggel-Familie, gehört aber an der Schule zu einer der schlausten Hexen und hilft ihren Freunden Harry und Ron so manches Mal durch ihr Wissen aus der Patsche.


Diese Aufgabe hat mir einiges Kopfzerbrechen gebracht. Ich wusste partout nicht, wen ich nehmen sollte, aber dann habe ich doch noch jemanden gefunden.
Obwohl mein Bild von Hermine Granger wohl mittlerweile sehr von der filmischen Umsetzung geprägt wurde, habe ich sie doch von Beginn an gemocht. Ich mag besonders ihre Entwicklung von dem zickigen, besser wisserischen Mädchen bis hin zu der schlauen, jungen Frau, die sich den Gefahren stellt und für ihre beiden besten Freunde immer da ist.
Ich werde sie sicherlich immer in sehr guter Erinnerung behalten und vor allem wohl auch ihr Hauselfen-Projekt B.ELFE.R. das ja leider gar nicht in den Filmen erwähnt wird ...

Samstag, 19. Januar 2013

[BC Tag 15] Dein männlicher Lieblingscharakter

Bildquelle1 - Bildquelle2 - Bildquelle3

Kurt Wallander eine von Henning Mankell erschaffene Romanfigur. In insgesamt 10 Büchern löst der Kommissar in dem kleinen schwedischen Städtchen Ystad Fälle der verschiedensten Art.
Die Bücher wurden bereits mehrfach verfilmt und auf den Bildern sieht man die verschiedenen Umsetzungen.
Von Rechts nach Links: Rolf Lassgård, Krister Henriksson, Kenneth Branagh

Ich habe mich heute für diese Roman-Figur entschieden, da sie mich einfach mit ihrem Charakter überzeugt hat. Mankell hat einen ganz besonderen Kommissar erschaffen, der hin und wieder seine eigene Art hat, auf die Lösung von Fällen zu kommen und nicht immer handelt er so, wie man es vielleicht erwarten würde. Durch die verschiedenen Fälle, die Wallander löst, wird noch dazu einiges an gesellschaftlicher Kritik deutlich gemacht, das aber auf eine Weise, dass das sie einen nicht anspringt, sondern ganz einfach zu dem etwas unfreundlichen und introvertiertem Kommissar passt. Ich habe jedes Mal das Gefühl, als würde er neben mir stehen, wenn ich die Bücher von Mankell lese.
Hinzu kommt wohl auch meine Vorliebe für die Verfilmungen, insbesondere die mit Krister Henriksson, auch wenn Wallander nach meiner Meinung dort ein bisschen anders als im Buch dargestellt wird. Aber das tut seinem Charaktere selbst keinen Nachlass. Jeder der Schauspieler hat seinen eigenen Wallander kreiert, der allerdings auch immer noch in gewisser Weise auf den vorliegenden Buchcharaktere passt.

Freitag, 18. Januar 2013

[BC Tag 14] Dein Lieblingsbuch dieses Autors


Darum geht's:
Ein liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens, von München durch Osteuropa nach Istanbul.
Klappentext der Taschenbuchausgabe

Auswahlgrund:
Dies ist wirklich ein Roadtrip der Extraklasse. Das Buch hat mich direkt überzeugt, allein schon der Charaktere wegen. Benedict Wells versteht es einfach, seine Charaktere unglaublich greifbar darzustellen und sie so lebendig zu machen. Außerdem haben sie alle ihre kleinen Macken und in Kombination zueinander sorgen diese immer wieder für einige Lacher.
Aber auch der Schreibstil hat mich direkt überzeugt. Locker leicht und trotzdem irgendwie besonders und mit wunderschönen Formulierungen.
Bei diesem Buch kommt zuletzt noch der Aufbau hinzu. Es geht immer wieder um Musik und wieso das Buch also nicht genauso aufbauen wie ein Musiktape? Benedict Wells hat es so gehandhabt. Es gibt ein Intro, eine A-Seite, eine B-Seite und ein Outro.
Ein wunderschönes Buch über Liebe und Freundschaft, das ich wirklich nur jedem ans Herz legen kann!

Donnerstag, 17. Januar 2013

[BC Tag 13] Dein Lieblingsautor

Bildquelle
Benedict Wells wurde 1984 in München geboren und ist ein deutscher Schriftsteller, der mittlerweile in Barcelona lebt.
Nach seinem Abitur entschied der Autor, in Berlin zu leben und sich dem Schreiben statt einem Studium zu widmen. Schon mit 19 Jahren verfasste er seinen ersten Roman Spinner, der allerdings im Diogenes Verlag erst als zweites veröffentlicht wurde.
2008 erschien der erste Roman Becks letzter Sommer in dem Schweizer Buchverlag und mit 23 war Benedict Wells damals der jüngste Autor unter Vertrag.
Seinen Nachnamen ließ Wells bereits früh in seinem Pass ändern und er ist eine Hommage an die Figur Homer Wells aus John Irvings Gottes Werk und Teufels Beitrag. Irvings Werke sind außerdem der Grund, weshalb Benedict Wells überhaupt das Schreiben begonnen hat.


Und wenn ihr mich fragt: Zum Glück hat er begonnen zu schreiben.
Bis jetzt habe ich nur zwei seiner drei Romane gelesen. Spinner und Becks letzter Sommer befinden sich in meinem Bücherregal und bald findet sicherlich auch Fast Genial einen Platz in meinem Regal. Benedict Wells schreibt unglaublich gut und ich möchte allen seine Bücher empfehlen, die auf einen wunderschönen Schreibstil schwören, verbunden mit unglaublich mitreißenden Geschichten. Noch dazu habe ich bis jetzt kaum Bücher gelesen mit solch verschiedenen und so gut dargestellten Charakteren. Während des Lesens hat man jedes Mal das Gefühl, dass man neben den Charakteren steht und ich hoffe, dass es noch einige Bücher von dem jungen Autor geben wird.
Ein weiterer Grund, weshalb ich ihn für diesen Tag ausgewählt habe, ist wohl der, dass ich ihn einmal treffen durfte. In der kleinen Buchhandlung am Kölner Bahnhof hatte er sein Buch Fast Genial vorgestellt und mich dabei ebenfalls total begeistert. Er ist unheimlich sympathisch und ist immer wieder auf die Fragen der Zuhörer eingegangen. Am Ende hat er in jedes Buch, das ihm unter die Nase gehalten wurde, einen halben Roman geschrieben. Ich kann nur sagen: Lest alle seine Bücher!

Mittwoch, 16. Januar 2013

[BC Tag 12] Dein Lieblingscover


Darum geht's:
Der zehnjährige Finn lebt mit seiner Mutter in einer schmucklosen Vorstadt von Oslo. Er ist schmächtig, aber vielleicht der Klügste seiner Klasse.
Eines Tages steht seine kleine Halbschwester mutterseelenallein vor der Tür - mit einem himmelblauen Koffer und jeder Menge emotionalem Sprengstoff im Gepäck. Für Finn beginnt ein Sommer, den er nie vergessen wird ...
Klappentext der Taschenbuchausgabe

Auswahlgrund:
Aus irgendeinem Grund fiel es mir sehr schwer, mich bei dieser Kategorie zu entscheiden. Eigentlich dachte ich immer, ich kaufe meine Bücher nach dem Cover. Ein wenig mache ich das sicherlich auch, aber trotz allem hatte ich plötzlich kein Buch im Regal stehen, das mich vom Cover wirklich überzeugen konnte.
Jetzt habe ich mich für dieses Buch entschieden, dass sich eigentlich noch auf meinem SuB befindet, aber ich denke, das ist nicht schlimm. Mir gefällt hier vor allem die Art, den Titel zu zeigen und den Autor. Dieser weiße Kreis stört außerdem das Bild nicht, wie ich finde. Und das Foto passt einfach perfekt zu dem Inhalt. Das kleine Mädchen mit dem blauen Koffer.

Dienstag, 15. Januar 2013

[BC Tag 11] Das beste Jugendbuch




Darum geht's: 
Wir befinden uns im Jahr 1939 in Nazideutschland. 
Am Grab ihres Bruders stiehlt Liesel Meminger ihr erster Buch, "Handbuch der Totengräber". Mit diesem lernt das Mädchen lesen und ihre Liebe zu den beschriebenen Seiten kennen. Immer mehr Bücher finden ihren Weg in ihren Besitz und obwohl die Welt um sie herum immer öfter von Bombenangriffen und anderen Grausamkeiten zerstört wird, überlebt Liesel. Der Tod hat das kleine Mädchen nämlich seit der ersten Begegnung mit ihr ins Herz geschlossen.

Auswahlgrund:
Dieses Buch hat mich wohl am besten begeistert, mal abgesehen von der Harry Potter-Reihe, aber die wollte ich hier nicht noch einmal vorstellen. Dementsprechend habe ich mich für dieses Buch entschieden. Ein Mädchen, das Bücher liebt. Es passt perfekt, würde ich mal sagen. Ich liebe ebenfalls Bücher. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb ich dieses Buch so unglaublich gelungen finde.
Am interessantesten ist hier wohl der Erzähler. Der Tod. Er erzählt einem die Geschichte der kleinen Liesel auf eine ganz neue Art und Weise. Zwischendurch findet man immer wieder einem Lexika, das sich in Liesels Besitz befindet und man erhält auch Einblicke in andere Figuren.
Wie ich finde, ist dieses Buch spannend, eindrucksvoll geschrieben und nur zu empfehlen. Am liebsten würde ich es jetzt gleich noch einmal zur Hand nehmen, um die Geschichte von Liesel und ihrem Leben noch einmal erzählt zu bekommen.

Montag, 14. Januar 2013

[BC Tag 10] Dein Lieblingsklassiker


Darum geht's:
Holden Caulfield ist 16 Jahre alt und ist aus dem Internat Pencey rausgeflogen. In vier von fünf Fächern ist er durch gefallen und obwohl er eigentlich noch bis zu Beginn der Ferien in der Schule bleiben soll, fährt er zurück in seine Heimatstadt New York. Allerdings fährt er nicht zu seinen Eltern, die nichts von seinem Rauswurf wissen, sondern wandert durch die winterliche Großstadt.

Auswahlgrund:
Es war mir eigentlich direkt klar, dass ich dieses Buch bei diesem Thema nehmen würde. Es hat mich einfach wirklich begeistert. Ein Buch über einen Jungen, der aus der Schule geflogen ist und es nun seinen Eltern nicht erzählen will. Er trifft auf seinem Weg durch die Großstadt auf die seltsamsten Gestalten, die er noch nicht kennt, aber auch genug Menschen, auf die er in seinem Leben bereits getroffen hat und alles erzählt Holden dem Leser unglaublich gut, sodass man das Gefühl hat, als würde man jedes Mal neben ihm stehen.
Es ist einfach vor allem Holden als Charakter, der das Buch zu einem tollen Lese-Erlebnis macht und man ist am Ende schon irgendwie traurig, dass man es zur Seite legen muss.

Sonntag, 13. Januar 2013

[BC Tag 9] Das beste Non-Fiction-Buch/Biografie

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Darum geht's:
Ishmael Beah ist ein ganz normaler Junge, als plötzlich Krieg in Sierra Leone ausbricht und er sich nun ganz anderen Dingen im Leben stellen muss. Er findet sich selbst schnell mit einer Waffe in der Hand wieder und durchstreift mit anderen Kindersoldaten das Land. Auf ihren Streifzügen foltern die Jungen und ermorden andere Menschen. Wenn schon kein erwachsener Mann einen solchen Krieg seelisch überleben kann, wie schafft es dann erst ein Kind? Ishmael Beah ist einer der wenigen Kindersoldaten, die zurück ins Leben gefunden haben.

Auswahlgrund:
Leider lese ich viel zu wenig Biografien, aber ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe. Es ist unglaublich gut geschrieben und es werden die Erfahrungen des Jungen auf grausamste Weise beschrieben. Von Anfang bis Ende kann man nicht glauben, dass das, was man liest, wirklich passiert ist und es auch immer noch passiert. Man erfährt in diesem Buch über ein Phänomen, das doch viel zu oft auf der Welt vorkommt. Kindersoldaten.
Hinzu kommt, dass man erfährt, wie so ein Kindersoldat die Resozialisierungsversuche der Hilfsorganisationen wahrnimmt und es hat mich hier wirklich erschreckt, wie sie diese Lager empfinden.
Ishmael Beah erzählt seine Geschichte mit Worten, die tief unter die Haut gehen und ich bewundere ihn sehr, dass er es aus diesem Sog des Krieges heraus geschafft hat. Ein wirklich empfehlenswertes Buch über ein Thema, das leider immer noch allzu aktuell ist.

Samstag, 12. Januar 2013

[BC Tag 8] Das am meisten überbewertete Buch

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Darum geht's:
Im Winter kehren die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurück und mit ihnen zusammen der Wolf mit den goldenen Augen. Grace ist fasziniert von den Wölfen und vor allem von diesem einem, Sam. Die wenigen Monate, die er als Mensch verbringt, beobachtet er Grace, allerdings ohne sie jemals anzusprechen. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn Sam weiß, dass es seine letzten Monate als Mensch sind und endlich findet er den Mut, um Grace zu treffen. 

Auswahlgrund:
Ich habe dieses Buch nur auf Englisch gelesen, auf deutsch hat es den Titel "Nach dem Sommer" bekommen und ich denke, einigen wird dies ein Begriff sein. Ich habe irgendwie das Gefühl gehabt, dass alle dieses Buch wirklich gut finden und wenn man sich mal bei Amazon die Bewertungen anschaut, dann bestätigt das meinen Eindruck nur.
Aber ich muss gestehen: Ich habe mich zwingen müssen, es überhaupt zu Ende zu lesen.
Es ist eine dieser typischen Jugendgeschichten, nur eben diesmal nicht mit Vampiren, sondern mit Wölfen, mit Werwölfen. Dazu nehme man einen Jungen und ein Mädchen, die sich sofort ineinander verlieben. Und natürlich die Sache, Grace von den Wölfen fast getötet worden wäre, aber sie natürlich trotz allem total interessant und super findet. Schon klar, würde mir auch so gehen.
Also ich konnte dem Ganzen wirklich nichts abgewinnen und werde ach auf keinen Fall die folgenden Bände lesen. Die Charaktere waren nicht sonderlich spannend, sondern nur schemenhaft dargestellt. Die Story war durchsichtig und vorhersehbar. Schade, es hätte nämlich eigentlich wirklich spannend sein können.  

Freitag, 11. Januar 2013

[BC Tag 7] Die beste Schullektüre


Darum geht's:
Neun Geschichten und alle sind sie miteinander verbunden. Der Schriftsteller, der seine Mitmenschen liebend gern in seine Geschichten schreibt. Ein bekannter Schauspieler, der sich nichts sehnlicher wünscht, als unbemerkt durch die Welt zu wandeln. Ein Internetblogger, der für eine Heldin schwärmt. Und eine Menge weiterer Personen treffen in ihren Geschichten auf witzige, spannende und tiefgründige Geschehnisse.

Auswahlgrund: 
Zu aller erst muss ich sagen: Das Buch war keine in irgendeinem Curriculum vorgeschriebene Lektüre, sondern wurde von unserer Lehrerin ausgewählt.
Was mich besonders an diesem Buch fasziniert hat, ist dass die Geschichten wirklich alle in irgendeiner Weise verknüpft sind. Hut ab, Herr Kehlmann, kann ich da nur sagen. Hinzu kommt, dass jeder der Charaktere einen eigenen Stil erhalten hat. So liest man in der Geschichte über den Internetblogger einen seiner Beiträge und diesen auch wirklich in dem Stil, wie einige im Internet schreiben. Kehlmann bedient sich da durchaus einem Klischee, denke ich, trotzdem muss man schmunzeln, wenn man seine Gedanken in einem zerrissenen Deutsch liest.
Auch sonst sind alle Geschichten und alle Charaktere stimmig und angenehm, obwohl man einfach nur einen sehr kurzen Einblick in ihre Welt erhält. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen, auch als private Lektüre.

Donnerstag, 10. Januar 2013

[BC Tag 6] Ein Buch, das dich traurig macht

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Darum geht's:
Nelio ist zehn Jahre alt, lebte auf der Straße und liegt nun mit einer Schusswunde auf dem Dach eines afrikanischen Hauses. Er weiß, dass er sterben wird, aber nicht bevor er nicht seine Geschichte erzählt hat.
Er erzählt von dem Überfall auf sein Dorf, seinen Schwestern, seinem Weg in die Stadt und dem Leben auf der Straße. Aber immer wieder erzählt er von den Kinder, die er auf der Straße kennen gelernt hat und zu seinen Freunden zählt.

Auswahlgrund: 
Ich liebe dieses Buch und immer wenn ich daran denken muss, denke ich an die vielen kleinen Geschichten, die der junge Nelio loswerden muss. Gleichzeitig ist es unglaublich traurig, dass ein Kind von gerade einmal zehn Jahren, so viele Dinge erlebt hat. Schreckliche Dinge, aber auch einige schöne Dinge. Dinge, die man sich bei uns vielleicht gar nicht vorstellen kann. Die Geschichte ist so dicht geschrieben, dass man direkt darin versinkt. Und dieses Buch festigt nur meine Meinung über Henning Mankell, der nicht nur gute Krimis schreiben kann, sondern auch Geschichten dieser Art, unglaublich bewegend beschreiben kann.

Mittwoch, 9. Januar 2013

[Buchvorstellung] David Safier - Muh!



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Verlag: Kindler
Seitenzahl:
336 Seiten
ISBN:
978-3-463-40603-9

Inhalt:
Lolle dachte eigentlich, dass sie auf dem kleinen ostfriesischem Hof glücklich werden könnte, bis sie herausfindet, dass Champion, ihr geliebter Stier, sie betrügt. Und ausgerechnet mit der eingebildeten Kuh Susi.
Aber es kommt noch schlimmer: Der Bauer muss dein Hof verkaufen und alle Kühe werden zu „die BidMac“ verarbeitet, wie der Kater Giacomo sagen würde. Dieser erzählt Lolle von einem Land namens Indien. Dort leben die Kühe glücklich und werden vor allem nicht von den Menschen gegessen. Ein richtiges Kuh-Paradies.
Sofort macht Lolle sich zusammen mit ihren Freundinnen Radieschen und Hilde auf den Weg. Aber auch Susi und Champion begleiten die kleine Herde und natürlich darf auch der Kater nicht fehlen.
Eine verrückte Reise quer über den Kontinent, auf der Suche nach Glück und Frieden.

Meine Meinung:
Ich habe schon länger etwas von Safier lesen wollen, da kam mir das Weihnachtsgeschenk sehr gelegen. Und ich muss sagen: Er hat mich wirklich sehr überzeugt.

Die Charaktere sind wunderbar. Lolle, die Kuh die nachdem perfekten Glück sucht und dabei ganz vergisst, dass sie bereits Glück gefunden hat. Nämlich bei ihren Freundinnen Radieschen und Hilde. Die drei Kühe sind bereits seit sie kleine Kälber sind immer beste Freundinnen gewesen und gehen durch dick und dünn. Natürlich nicht ohne einige Reiberein. Radieschen allerdings ist herzensgut, hält die kleine Herde den ganzen Weg über zusammen und Hilfe mischt alle mit ihren Sprüchen auf, stichelt, wo sie nur kann.
Susi geht natürlich auf all das direkt ein und zickt zurück, Champion verliebt sich erneut in Lolle, kann sich aber doch irgendwie nicht ganz ausdrücken und zu guter Letzt ist da der kleine Kater Giacomo.
Er ist mir wohl am meisten ans Herz gewachsen von all den lustigen, aber auf bösen Charakteren, die in diesem Buch auftreten.
                   
Hinzu kommt der Schreibstil, der mich wirklich überzeugt hat. Beziehungsweise ist er eigentlich nicht wirklich besonders. Nur die Dialoge. Ja, die sind in diesem Buch etwas ganz besonderes und ich glaube auch, dass dieses Buch hauptsächlich durch die Dialoge wirkt und lebt. Immer wieder musste ich grinsen, zwischenzeitlich laut lachen. Locker und leicht und vollkommen ungezwungen kommen die Gespräche zwischen den so unterschiedlichen Kühen rüber.

Zu guter Letzt noch zur Handlung, die mir ebenfalls gefallen hat. Immer wieder kommen die Kühe in seltsame Situationen und meistern sie mit viel Humor und Geschick, wie ich finde. Denn so eine Kuh hat es ganz bestimmt nicht leicht.
Dazu mische man die Frage: Was ist eigentlich Glück? Und man hat ein perfektes Thema, um das es sich über die ganze Zeit zieht.

Fazit:
Wer humoristische Bücher mag, wird Muh! Lieben, da bin ich mir eigentlich sicher. Ein wunderschönes Buch, mit tollen Elementen und tollen Charakteren.
Ich kann es wirklich nur empfehlen, trotz allem bekommt es nur 4 von 5 Sternen, weil für mich einfach noch etwas fehlt. Es ist ein Buch für Zwischendurch, ganz schön zu lesen, aber es fehlt einfach noch etwas zum fünften Stern, was ich selbst nur schwer erklären kann. 

[BC Tag 5] Ein Buch, das dich glücklich macht


Darum geht's:
Oskar Schell ist neun Jahre und trauert um den Tod seines Vaters, der am 11. September im World Trade Center in New York ums Leben kam. Er findet einen Schlüssel, von dem er glaubt, dass sein Vater ihn deponiert hat und sucht nun verzweifelt nach dem passenden Türschloss.

Auswahlgrund:
Eigentlich ist dieses Buch ziemlich traurig. Es geht immerhin um einen Jungen, der seinen Vater beim Anschlag auf das World Trade Center verloren hat.
Trotz allem macht es mich irgendwie glücklich, wenn ich über die Geschichte nachdenke und mich an die Reise durch New York mit dem doch hin und wieder etwas nervigen Oskar Schell erinnere. So schlimm das Schicksal seines Vaters auch ist, so lebt er doch in Oskar weiter und manchmal hatte ich das Gefühl, er würde seinen Sohn bei der Suche unterstützen. Hinzu kommt die bewegende Geschichte von Oskars Großeltern, die dem Buch noch ein weiteres, unabdingliches Detail gibt. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, aber ob es jeder hier einsortieren würde, weiß ich nicht genau.

Dienstag, 8. Januar 2013

[BC Tag 4] Dein Lieblingsbuch aus dieser Reihe


Darum geht's?
Harry Potter wächst bei seiner Tante und seinem Onkel auf, in dem Glauben, dass seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Allerdings verbirgt sich dahinter etwas viel größeres und erst an seinem 11. Geburtstag erfährt er, dass er ein Zauberer ist. So beginnt das erste Jahr voller Abenteuer und neuer Freunde in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberer.


Auswahlgrund
Es war schwer, sich für diesen Tag zu entscheiden. Ich liebe alle sieben Bücher, okay abgesehen vom vierten, das ist aus irgendwelchen Gründen nicht gerade mein Lieblingsbuch.
Letztendlich habe ich mich für den ersten Teil entschieden, der Teil, in dem alle Abenteuer beginnen und man das erste Mal Hogwarts betritt. Durch diesen Teil wurde der Wunsch und die kleine Hoffnung geweckt, auch einen Brief dieser Schule zu bekommen, via Eule natürlich.
Es ist einfach großartig gewesen, von der seltsamen Familie Dursley über Hagrid, dem Halbriesen, Dumbledore, MacGonagall und natürlich zu guter Letzt den ängstlichen Ron Weasley und die schlaue Hermine Granger, bis hin zu Voldemort.

Montag, 7. Januar 2013

[BC Tag 3] Deine Lieblingsreihe

Der fünfte Teil ist gerade ausgeliehen ...

Darum geht's:
Harry Potter. Der Junge, der überlebte. Sieben Bände erzählen die Geschichten um den jungen Zauberschüler von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberer und wie er immer wieder gegen den, dessen Name nicht genannt werden darf, kämpft.

Auswahlgrund:
Der Grund, weshalb ich diese Reihe gewählt habe, ist ziemlich einfach. Ich habe sie vom ersten bis zum letzten  Band geliebt und mehrfach gelesen. Früher hatte ich doch auch immer noch die Hoffnung, dass irgendwann der Brief von Hogwarts eintreffen würde und ich somit ebenfalls die magische Schule sehen könnte und all die Abenteuer mit meinen Helden erleben könnte. Mehrere FanFictions sind zu dieser Reihe entstanden und immer wieder habe ich die Bücher zur Hand genommen und gelesen, um erneut in die magische Welt einzutauchen. Ich glaube, dass ich auch noch in dreißig Jahren die Bücher lesen kann und das Gefühl, dass ich jedes Mal gehabt habe, nicht vergessen werde. Die Bücher waren einfach ein zu großer Bestandteil meiner Kindheit.
Hiernoch mal ein Dankeschön an J.K. Rowling, dafür, dass sie Harry, Ron und Hermine und all die anderen Charaktere ins Leben gerufen hat.

Sonntag, 6. Januar 2013

[BC Tag 2] Ein Buch, das du mehr als dreimal gelesen hast


Darum geht's:
Krabat ist Waisenjunge und wird durch einen verzauberten Traum zu Mühle im Koselbruch gelockt und beginnt dort eine Lehre. Aber ihm wird von seinem Meister nicht nur das Müllern beigebracht, sondern auch Zauberei. Es geschehen seltsame Dinge auf der Mühle im Koselbruch und die anderen Müllerburschen scheinen mehr zu wissen, als der junge Krabat.

Auswahlgrund:
Es waren viele Bücher auf der Liste für diesen Tag, allerdings habe ich mich am Ende für dieses entschieden. Otfried Preußler gehört wohl zu meinen liebsten Kinderbuchautoren, haben doch Die kleine Hexe, Das kleine Gespenst, Der kleine Wassermann und Hörbe mit dem großen Hut in meiner Kindheit eine große Rolle gespielt. Aber Krabat gehört ebenfalls zu meinen Lieblingen. Preßler versteht es hier, einen direkt in die schummerige und mysteriöse Umgebung der Mühle zu ziehen und man kann mit den Charakteren sehr gut mitfühlen und fiebert die ganze Zeit mit Krabat mit. Es entwickeln sich sofort Sympathien bei den Müllerburschen und man ist am Ende doch überrascht. Ein Buch, dass ich direkt wieder in die Hand nehmen möchte, um es ein weiteres Mal zu lesen, auch wenn ich immer noch alles genau kenne. 

Samstag, 5. Januar 2013

[BC Tag1] Das Beste Buch, das du im letzten Jahr gelesen hast.

Endlich ist es soweit. Die Challenge geht los. 30 Tage gibt es jetzt (hoffentlich) jeden Tag einen Post bei mir auf dem Blog. Und jedes Mal wird ein Buch vorgestellt zu einem bestimmten Thema.

Meine Wahl fiel auf dieses Buch:

Darum geht's:
Das Sonderdezernat Q stößt auf sechs Personen, die alle im September 1987 spurlos verschwanden. Carl Mørck ermittelt in diesen Vermisstenfällen zusammen mit seinen Assistenten Assad und Rose.
Die Spuren führen zu einer Partei namens »Klare Grenzen« und den Parteimitbegründer Curt Wad, ein Gynäkologe mit unmenschlichen Ansichten und einer schrecklichen Vergangenheit. Dieser sieht sein Lebenswerk durch die drei Ermittler mit ihren etwas eigenen Strategien sehr gefährdet und reagiert skrupellos.

Auswahlgrund:
Mir war eigentlich sofort klar, dass an diesem Tag ein Adler-Olsen Buch stehen muss. Ich habe alle vier Teile im letzten Jahr gelesen, nun war es nur schwer, den besten herauszufiltern und ich muss sagen, ich würde am liebsten die komplette Reihe angeben.
Letztendlich habe ich mich für den vierten Teil der Reihe entschlossen, weil mir hier einfach der Fall so gut gefallen hat und vor allem in dem Zusammenhang auf ein eher weniger schönes Kapitel dänischer Geschichte. Adler-Olsen hat es in diesem Buch geschafft, einen spannenden Fall zu konstruieren, seine Charaktere weiterleben zu lassen, sodass sie mir persönlich noch mehr ans Herz gewachsen sind und den Leser erneut voll und ganz in die Geschichte hineinzuziehen, sodass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen mag.


Dienstag, 1. Januar 2013

[Buchvorstellung] Arne Dahl - Böses Blut



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Originaltitel: Ont Blod
Verlag: Piper Verlag
Seitenzahl:
368 Seiten
ISBN:
978-3-492-95188-3

Inhalt:
Der schwedische Literaturkritiker Lars-Erik Hassel wird auf dem New Yorker Flughafen grausam gefoltert und ermordet. Die schwedische Spezialeinheit A-Gruppe wird direkt eingeschaltet, da der Mörder, bekannt als Kentucky-Mörder, vermutlich anstelle von Hassel auf dem Weg nach Stockholm ist.
Ein in den USA gesuchter Serienkiller treibt plötzlich sein Unwesen in Schweden und scheinbar sind seine Taten vollkommen zusammenhangslos.


Der Kalte Krieg ist vorbei. Was wir an seiner Stelle bekommen haben, ist fast noch schlimmer, weil wir nicht verstehen, was es ist.


Meine Meinung:
Die Krimis oder Thriller, wie man es auch sagen möchte, von Arne Dahl waren schon länger auf meiner Wunschliste und jetzt habe ich endlich einen gelesen. Leider hat er mich vollkommen enttäuscht.

Die Handlung klang in meinen Augen ziemlich spannend. Ein Serienkiller aus den USA kommt nach Schweden und mordet dort fleißig weiter. Vor allem gibt es selbst bei den Fällen, die sich in den USA ereignet haben, einige Ungereimtheiten und dazu benutzt der Killer eine sehr grausame Methode, um seine Opfer zu töten.
Leider hat sich der Autor da aber ein bisschen viel auf einmal vorgenommen und alles nicht wirklich gut verknüpfen können. Teilweise habe ich mich gefragt, ob die Polizei überhaupt arbeitet. Die meiste Zeit saß die, ach so große A-Gruppe, in ihren Büros und hat einfach nichts herausgefunden. Und als dann auch noch zwei Mitglieder in die USA reisen sollten, war ich kurz davor, das Buch zur Seite zu legen, weil es mir vollkommen aus der Luft gegriffen schien. Was sollten sie denn bitte in den USA anderes herausfinden, als in ihrem eigenen Land? Als würde ein solcher Tapetenwechsel ihre Gedanken ankurbeln und alles in Schwung bringen. In meinen Augen dann doch etwas sehr weit hergeholt. Aber was soll man machen.
Was mir allerdings auch  gar nicht gefallen hat, war später die Auflösung des ganzen Falls. Es wurde alles aufgefahren und am Ende war die Auflösung und der eigentliche Grund für die Morde eher ernüchternd, in meinen Augen zumindest. Aber mehr möchte ich dazu jetzt nicht sagen, damit ich nicht anfange zu spoilern.

Außerdem waren auch die Charaktere nicht sehr dicht und auch ihre Handlungen und Gedanken konnte ich nur schwer nachvollziehen. Man könnte jetzt anführen, dass es daran liegt, dass ich mit dem zweiten Teil der A-Gruppe angefangen habe, aber ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass die Charaktere in Thriller-Reihen immer nachvollziehbar sein sollten, auch wenn man mit dem siebten Teil einer Reihe beginnt.
Leider war dies überhaupt nicht der Fall. Es gab aber auch für meinen Geschmack einfach viel zu viele Personen, aus deren Sicht berichtet wurde. Zwischenzeitlich hatte ich irgendwie gar keinen Überblick mehr, habe die Namen gelesen, aber keinerlei Bilder mit ihnen verbinden können und wusste nie recht, wie sie miteinander in Beziehung stehen.

Zum Schreibstil kann ich nicht viel sagen. Er ist in Ordnung, nichts außergewöhnliches. Man kann es soweit ganz gut lesen.
Was mich allerdings gestört hat, waren teilweise die Übersetzung. Einige Redewendungen passten im Deutschen überhaupt nicht, die aber wahrscheinlich so im Schwedischen ganz normal wären. Aber wieso um alles in der Welt übersetzt man in solchen Fällen Wort für Wort? Das verstehe ich nun wirklich nicht und das hat mich doch manchmal ziemlich gestört. Leider Gottes sind meine Beispiele alle abhanden gekommen. Der Zettel, auf dem sie standen, ist verloren gegangen ...  
Hinzu kam noch, dass immer wieder englische Ausdrücke mit eingebracht wurden. Das gefiel mir persönlich auch nicht sonderlich. Klar, das war im Original sicher auch so, aber ich hätte sie wohl auch dort eher störend gefunden.


Vor dem Zimmer der weißen Männer mittleren Alters konnte er der Versuchung nicht widerstehen, die Tür aufzureißen und »Buh!« zu rufen.
Söderstedt rutschte der Filzstift aus und zog einen breiten Strich quer über das Fipchart. Norlander hüpfte einen halben Meter hoch. Die Tür war schon wieder geschlossen, als er das Obduktionsprotokoll dagegen schleuderte.

Fazit:
Insgesamt hat mir dasBuch nicht wirklich gefallen, wie man wohl auch schon mitbekommen hat. Der Ausgangspunkt war super, gefällt mir auch immer noch sehr gut, aber die Umsetzung und die Entwicklung des Ganzen war eher weniger gelungen.
Von mir gibt’s leider nur 2.5 von 5 Sternen.

Die kursiven, farbigen Abschnitte sind Zitate aus der hier vorgestellten Ausgabe.