Sonntag, 25. November 2012

[Filmvorstellung] Breaking Dawn - Teil 2


Bildquelle


 Originaltitel: The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 2
Produktionsjahr: 2012
Laufzeit: 116 Minuten
Altersfreigabe:
freigegeben ab 12 Jahren

Inhalt:
Nahtlos schließt der Film an den ersten Teil der Verfilmung des vierten und damit letzten Teil der Twilight-Saga an. Bella erwacht als Vampir im Haus der Cullens, ihre Tochter lebt und Jakob hat sich auf diese geprägt. Es scheint alles in Ordnung zu sein, aber dann wird eine falsche Information an die Volturi weitergegeben: Renesmee solle ein unsterbliches Kind sein.
Diesen Verstoß gegen das Gesetzt können die Volturi nicht dulden und machen sich auf den Weg zu den Cullens, die verzweifelt versuchen, ihre Freunde als Zeugen mit einzubeziehen, damit Renesmee und dem ganzen Clan nichts passiert.
Meine Meinung:
Ja, die Twilight-Saga. Nun hat sie endlich ein Ende. Für einige ist es schade, andere freuen sich und hoffen, dass der Hype dadurch etwas zurück geht und man die Gesichter der Schauspieler nicht mehr so oft sehen muss.
Ich muss gestehen, dass ich vor allem die Bücher immer sehr mochte und auch die Filme gut finde und deshalb war ich auch gespannt auf den filmischen Abschluss der Reihe. Er ist definitiv gelungen.

Besonders gut fand ich den Einstieg in den Film. Er schließt wirklich nahtlos an den ersten Teil an, was ich sehr gut fand und dazu kommen die Einstellungen, aus Bellas Sicht. Sie merkt, dass sie nun schärfere Sinne hat, die kleinsten Details sieht und auch danach sieht man ihr immer an, dass sie glücklich mit ihrer Entscheidung ist. Sei es nun bei der Jagd, oder einfach, wenn sie mit Edward oder ihrer Tochter zusammen ist.
Die Schauspieler an sich sind gut wie immer. Sie haben sich, denke ich, in ihre Rollen perfekt eingefunden, sind aufeinander eingespielt und ich habe ihnen die Figuren abgenommen. Vor allem auch der Volturi-Clan und insbesondere Dakota Fanning als Jane hat mich hier wieder sehr überzeugen können, auch wenn sie auch diesmal wieder eine vergleichbar kleine Rolle gespielt hat, schafft sie es dennoch in den kurzen Momenten vollkommen da zu sein und mit ihrer Rolle zu überzeugen.

Was vielleicht einige bemängeln könnten, ist die eine starke Änderung im Film, die das Buch so nicht aufzeigt. Es gibt eine Kampfszene zwischen den Volturi gegen die Cullens und deren Verbündete. Jeder im Kino sitzt plötzlich dort und hat keine Ahnung, was das denn jetzt soll, bis die Auflösung kommt und man nur erleichtert aufatmet.
Allerdings lebt der Film von dieser einen Szene. Wäre sie nicht eingefügt worden, wäre ich aus dem Kino gekommen und hätte gedacht: Was für ein langweiliger Müll.
Durch diese eine Szene konnte mich der Film allerdings umstimmen und hat mich mitgerissen und mitfiebern lassen.

Zur Filmmusik ist zu sagen, dass mir dann doch irgendwann das Hauptthema ein bisschen auf den Keks ging, da es wirklich in gefühlt jeder Szene vorkam, aber es war jetzt auch nicht so störend, dass es mir den Film verdorben hat. Die Filmmusik war in Ordnung, aber mehr auch nicht, nicht überragend gut.
Auch wenn ich eher vom Film, den Schauspielern und den Bildern schwärme, sollte man bei meiner Meinung nie vergessen, dass ich einmal zu den extremen Twilight-Fans gehört habe, die die Bücher und Filme vergöttert haben. Mittlerweile stehe ich dem Hype etwas anders gegenüber, möchte aber trotzdem betonen, dass ich nicht alles schlecht finde. Die Bücher sind klasse, eine schöne Idee und angenehm geschrieben, sodass man sie schnell lesen kann. Die Filme sind ebenfalls alle gut und unterhaltsam - mehr oder weniger zumindest.

Fazit:
Insgesamt hat mir der Film wirklich gut gefallen und ich kann nur sagen, dass ein würdiger Abschluss für die Film-Reihe war. Zwar mit einer kleinen - nun ja, doch schon großen - Abwandlung in einer Sache, aber diese war für den Film auch unumgänglich, damit er funktioniert und nicht zu langweilig wird.
Insgesamt bekommt der Film von mir 4 von 5 Sternen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen