Sonntag, 8. Juli 2012

Ich mach mir meinen eigenen Sommer

Sommer, der - Jahreszeit zwischen Herbst und Winter, als wärmste bekannt.

Mittlerweile fragt man sich, ob man die Duden und Wörterbücher in unseren Breitengraden nicht neu drucken lassen sollte. Mit einer neuen Definition für den Sommer. Allerdings würde die dann nicht mehr so kurz ausfallen.
Im Juni warteten noch einmal eisige Temperaturen auf uns, wo so manche Forstbeule unter uns die Heizung noch einmal voll aufdrehte.
Im Juli warten nun nie enden wollende Regenschauer auf und, die dafür sorgen, dass in Russland Menschen ertrinken. An den Tagen, an denen der Regen mal eine Pause macht, ist es dann so schwül, dass die Leute auf der Straße reihenweise in Ohnmacht fallen. 


Aber ganz ehrlich: Dann mache ich halt meinen eigenen Sommer. 
Wenn es draußen regnet, kann ich trotzdem drinnen in T-Shirt und kurzer Hose sitzen, Eis essen und baden. Zugegeben letzteres nur, wenn man eine Badewanne zu Verfügung hat, wobei selbst das Planschbecken des kleinen Geschwisterkinds kann im eigenen Zimmer Wunder bewirken. 
Dazu gehört dann nur noch die richtige Musik und die Hoffnung, dass es im nächsten Monat vielleicht besser wird und man wenigstens den Sommerurlaub nicht im Regen verbringen muss. Aber davon möchte ich jetzt gar nicht reden. Das Eis wartet und schmilzt doch in der warmen Wohnung ziemlich schnell, so schnell wie in der Sonne. 

Hier noch eine kleine, aber irgendwie feine Musikauswahl: 




 

Kommentare:

  1. Ganz recht - Sommer ist, was in deinem Kopf passiert. Leider passt ein Swimmingpool nicht in ein 10m² Zimmer und draußen gibt es ja doch genug nass. Allerdings war ich dieses Jahr auch schon öfters im Freibad als so manches Jahr zuvor. Ich bin also noch guter Dinge...

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    1. Na, das klingt doch nicht schlecht.
      Und man kann es sich auch ohne privaten Pool nett machen, denke ich :)
      Und die Hoffnung auf besseres Wetter besteht ja. Es wird ja auch irgendwie in den letzten Tagen besser ;)

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