Mittwoch, 9. Mai 2012

[Serienvorstellung] Gilmore Girls

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Inhalt:
Die Gilmore Girls: das sind Rory (Alexis Bledel) und Lorelei (Lauren Graham).
In ihrer Heimatstadt Stars Hollow gibt es einige seltsame Gestalten. Taylor Doose (Michael Winters) gehört der Lebensmittelladen und überzeugt die Kleinstadtbewohner nicht immer mit seinen neuen Ideen als Bürgermeister. Kirk (Sean Gunn) ist wohl der Mann für alles, ob er nun Taylor bei den monatlichen Stadtversammlungen hilft oder auch als Makler arbeitet, er ist vielseitig, wobei er auch alles immer vermasselt.
Luke (Scott Patterson) gehört das Café, in dem die Gilmore Girls fast täglich einen Kaffee trinken und Donuts essen, und nicht selten streitet sich der etwas ruppig wirkende Mann mit Taylor.
Hinzu kommen die Eltern von Lorelei, Emily (Kelly Bishop) und Richard (Edward Herrmann). Zu ihnen hat die Tochter kein gutes Verhältnis, muss aber jeden Freitag zum Dinner mit Rory erscheinen, da die Großeltern für ihre Enkelin die Ausbildungskosten übernehmen. 

»Wenn Sie Pizza mit Ihnen essen und Lorelai sagt die Pepperonis sind sauer auf die Champignons, weil die Champignons so schlecht drauf sind und dann mit einer Pepperoni rumwedelt, die wissen will, was Sie davon halten. Lachen Sie nicht darüber, antworten Sie der Pepperoni. Noch was wichtiges: Wenn Sie irgendwann denken, die Zwei machen etwas ganz Verrücktes, irren Sie sich. Auch wenn Sie es nicht glauben: Hinter allem, was die Zwei tun, steckt eine wahnwitzige, völlig verdrehte Logik, die sowieso kein normal Sterblicher versteht. Sie werden nie dahinter kommen.«

Meine Meinung:
Die Gilmore Girls haben mich schon lange für sich gewonnen. Ich habe zwar nie mit der ersten Staffel begonnen, aber ich persönlich konnte mich immer ziemlich schnell einschauen, auch wenn ich einige Folgen im Fernsehen verpasst habe.
Das ist, wie ich finde, auf jeden Fall wichtig für eine Serie, das man  nie immer Zeit hat, die Folgen zu sehen und auch gut so einsteigen können sollte.

Die Charaktere sind alle wunderbar und entwickeln sich über die sieben Staffeln hinweg alle weiter. Rory wird von einer etwas unsicheren Schülerin zur Chefredakteuren der Yale-Dailey News und Lorelei überwindet ihre Bindungsängste. Mehr möchte ich nicht verraten, damit jeder die Serie noch mit Spannung verfolgen kann.

Hinzu kommen auch einfach die witzigen Dialoge. Schlagfertigkeit ist hier gang und Gebe und wie ich finde, macht genau das die Serie auch aus. Ebenso wie die etwas seltsamen Veranstaltungen, die es hin und wieder in Stars Hollow gibt. Sie sind sicherlich manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall sorgen sie immer für ein Lächeln auf den Lippen.

Und natürlich darf auch die Liebe in dieser Serie nicht zu kurz kommen. Auch wenn viele vielleicht denken, dass es das doch schon alles x-mal gegeben haben muss. Dank der liebenswerten Charaktere wird jede Szene und sei sie eigentlich noch so ausgelutscht, zu etwas ganz Besonderem.

Lorelai: »Independence Inn!«
Emily:
»Du solltest Deinen Namen nennen, wenn Du ans Telefon gehst!«
Lorelai:
»Tschuldigung! Independence Inn, Mutters größte Enttäuschung am Apparat. Besser so?«
Emily:
»Ja, danke Dir.«

Fazit:
Die Serie verbindet Liebe und deren Kummer und Konflikte mit witzigen und schlagfertigen Dialogen. Dazu speist man sie noch mit Anspielungen auf Film, Musik, Politik, Literatur und andere Themen und setzt ein paar skurrile Kleinstadtbürger ins Bild. Schon hat man die perfekte Mischung, die die Gilmore Girls zu etwas ganz Besonderem machen.

Lorelai: »Luke, bitte. Bitte, bitte, bitte!«
Luke:
»Wie viele Kaffee hattest du heute schon?«
Lorelai:
»Keinen. Fünf. Aber Deiner ist besser.«
Luke:
»Junkie.«
Lorelai:
»Engel. Du bist ein Engel. Dir wachsen Flügel, Baby.«

Kommentare:

  1. Jaaaaah, sie sind einfcah toll!! Die Dialoge sind einfach immer spitze, egal ob nun in Staffel 1 oder 7. btw: ES gibt 7 Staffeln, so als weitere information.
    Und wenn einen dein Beitrag nicht ueberzeugen kann: Gilmore Girls vermittelt auch noch einiges an Wissen, was im Fernsehen immer sehr gut ist. Wer also aufmerksam zuhoert, lernt sie viel allgemeines, was im taeglichen Leben durchaus mal nuetzlich sein kann. Und die Serie gefaellt nciht nur jungen Menschen, sondern ich kenne auch viele aeltere...

    Einziges MAnko: Wenn man mal genau darauf achtet, reden eigentlich alle nur. Viel Aktion (ich meine nicht action!!) gibt es dann doch wieder nicht. Abr dennoch: Auch das Leben ist nicht immer viel Handlung. Und somit kann man durchaus sagen: Die Gilmore Girls halten ein bisschen Realitaet fuer uns fest!

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    1. Ah, schön, dass du auch so gerne die Gilmore Girls schaust. Sie sind wirklich super.
      Ja du hast Recht, es passiert so nicht sehr viel, aber es trotzdem sehenswert und einfach klasse.

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