Montag, 16. April 2012

[Filmvorstellung] Percy Jackson. Diebe im Olymp

 


Stab und Besetzung:
Chris Columbus (Regie)
Chris Columbus, Michael Barnathan, Karen Rosenfelt (Produktion)
Logan Lerman, Brandon T. Jackson, Alexandra Daddario, Jake Abel, Kevin McKidd, Pierce Brosnan Uma Thurman


Inhalt:
Percy Jackson (Logan Lerman) ist ein ganz normaler New Yorker Schüler. Oder auch doch nicht ganz normal. Er kann nämlich über 7 Minuten unter Wasser die Luft anhalten.
Als er zusammen mit seiner Klasse ein griechisches Museum besucht, stellt sich heraus, dass seine neue Englischlehrerin eine Furie ist. Sein bester Freund Grover (Brandon T. Jackson) und der Schulleiter (Pierce Brosnan) retten ihn und Percy findet heraus, dass er der Sohn des griechischen Meeresgottes Poseidon (Kevin McKidd) ist. Eine Reise auf der Suche nach dem verschwundenen Herrscherblitz von Zeus beginnt. Und Annabeth, die hübsche Tochter der Athene (Alexandra Daddario) und Grover sind mit von der Partie.



Informationen zum Film:
Es handelt sich hier um eine Adaption des gleichnamigen Buches von Rick Riordan und gehört zu einer Buchreihe, in der Percy Jackson allerdings vier Jahre jünger ist.
Die Rechte für den Film bekam 20th Century Fox bereits vor dem Erscheinen des ersten Buches und der zweite Teil der Reihe Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen soll im März 2013 anlaufen, allerdings werden wahrscheinlich bei dieser Verfilmung Elemente aus den anderen Büchern mit einbezogen.


Meine Meinung:
Gleich zu Beginn geht es spannend mit einer Begegnung zwischen Poseidon und Zeus los, die sich über Percy unterhalten. Man lernt ihn erst in der Szene danach kennen. Ein stinknormaler Junge, wie es scheint. Außer, dass er 7 Minuten lang unter Wasser die Luft anhalten kann. Eine nicht ganz normale Leistung. Ansonsten ist der Junge aber eher ein Außenseiter, ist Legastheniker und hat ADHS. Seine Mutter wohnt mit einem Typen zusammen, der keine Sympathiepunkte sammeln kann und seinen richtigen Vater hat Percy nie gesehen. Eine irgendwie typische Familiensituation, aus der natürlich ein Held hervorgehen muss.
Dazu kommt noch der lustige Freund, der sich letzten Endes als Beschützer herausstellt und die hübsche Mitstreiterin, die mit ihrem Charme besonders Percy verzaubert.
Was die Figurenkonstellation anbelangt, ist es für mich ein sehr klischee-lastiger Film, aber alle Schauspieler setzen ihre Rollen überzeugend um und sorgten bei mir immer wieder für ein paar Lacher.

Percy wird immer wieder von Figuren aus Mythen und Sagen angegriffen und gleichzeitig von eben diesen unterstützt. Jedes Mal sorgen actionreiche Szenen für Spannung und tolle Effekte warten auf einen. Leider muss ich gestehen, dass durch die vielen Action-Szene der große Endkampf, in dem Percy seine wahren Kräfte entdeckt, etwas zu kurz kommt. Sie wirkt lasch und irgendwie lieblos dahin gesetzt, was vielleicht anders gewirkt hätte, wenn vorher ein bisschen gespart worden wäre.

Die verschiedenen Charakter von der Hydra bis hin zur den hübschen Nymphen sind wunderbar dargestellt und man wird komplett in der Welt von Percy Jackson, dem Halbgott, gefangen genommen.

Ein weiteres Punkt, den ich etwas schade fand, war die Sache mit dem Vater. Poseidon hatte eine sehr kleine Rolle, ich hätte mir gerne noch ein schönes Gespräch zwischen Sohn und Vater gewünscht. Oder irgendwie eine andere Szene, die mit den beiden spielt. Das ist leider gar nicht dabei gewesen.


Fazit:
Ein Film, der zwar mit vielen Klischees arbeitet, mich aber trotzdem überzeugen konnte. Spannung und Action von der ersten bis zur letzten Minute lassen einen nicht los und die für mich neuartige Idee des Halbgötter-Camps ist sehr interessant und gut umgesetzt.

Percy Jackson bekommt 4 von 5 Sternen.



Kommentare:

  1. Mensch, jetzt ärgere ich mich fast, dass ich den Film am Sonntag nicht gesehen habe! :D Aber irgendwie konnte mich der Trailer nicht so vom Hocker reißen ...
    Naja, vielleicht habe ich ja bald nochmal die Möglichkeit, ihn zu sehen. ;)

    Liebe Grüße <3

    PS: Das neue Design ist toll!!!

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    1. Der Trailer ist auch irgendwie nicht so toll ...
      Aber es bietet sich bestimmt die Möglichkeit noch mal, da bin ich mir sicher. Bei unserem Fernsehprogramm wiederholt sich ja sowieso immer alles hundert Mal.

      Schön, dass es dir gefällt.

      Liebe Grüße
      Jojo

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