Freitag, 6. April 2012

[Filmvorstellung] Natürlich blond

Besetzung und Stab:
Robert Luketic (Regie)
Ric Kidney (Produktion)
Reese Witherspoon, Luke Wilson, Selma Blair, Matthew Davis, Jennifer Coolidge, Ali Larter, Victor Garber


Inhalt:
Blond. Eine gute Figur. Eine Vorliebe für Pink.
Das ist Elle Woods (Reese Witherspoon).

Eigentlich hofft sie darauf, dass ihr Freund Warner (Matthew Davis) ihr einen Antrag macht, aber stattdessen macht er mit ihr Schluss. Sie sei nicht der Typ Mädchen, das ihn und seine Eltern auf längere Zeit glücklich machen würde.
Aber das lässt Elle sich nicht bieten. Kurzerhand schreibt sie sich an der Haward Universität zum Jurastudium ein und bekommt auch einen Platz. Warner allerdings hat sich indessen mit Viviane (Selma Blair) verlobt und auch sonst fällt Elle der Start im Studium nicht ganz so leicht. Aber so schnell gibt das Blondchen nicht auf.

Englischer Trailer


Meine Meinung:
Der Film ist sicherlich keine Meisterleistung, aber eine lustige Unterhaltung für Zwischendurch oder einen gelungenen Mädelsabend.

Die Geschichte ist einfach gestrickt. Ein hübsches Mädchen, das äußerlich alle Vorurteile verkörpert, aber eigentlich viel mehr ist, als das, was alle anderen in ihr sehen. Eine Mixtur aus einigen schlagfertigen Kommentaren und der Konzeption der verschiedenen Charaktere - reichend von einem hübschen californischen Traumtypen, einer Blondine mit ihren beiden etwas oberflächlichen Freundinnen, bis hin zu den etwas schrulligen Jura-Studenten von Haward - haben bei mir immer wieder für ein paar Lacher gesorgt.

Reese Witherspoon ist wohl in ihrer Rolle als Blondchen perfekt. Immer etwas übertrieben spielt sie Elle und gibt ihr so eine eigene Note, die allerdings immer wieder von den verarbeiteten Vorurteilen überschattet wird. Ihr Gang, ihre Gestik und Mimik, das ständige, etwas gekünstelte Lächeln und generell die Art, wie sie sich gibt, passt perfekt in das Bild, das sie verkörpern soll. Eine Blondine, die auf ihr Äußeres reduziert wird und gleichzeitig aber vor allem am Ende des Films aufgeht und ihre Botschaft doch irgendwie glaubwürdig vermittelt - ohne Pink.

Die anderen Schauspieler mimen ihre Rollen ebenfalls alle recht überzeugend und so hat man eine ganze Reihe, irgendwie doch auch null-acht-fünfzehn-Charaktere.


Fazit:
Der Film ist lustig und ganz nett, ihn mal zu sehen. Da kann ich wirklich nichts anderes sagen. Aber die allgemeine „Lasst euch nicht verbiegen und glaubt an euch selbst“-Geschichte ist doch mittlerweile so durchgekaut, dass auch dieser Film in der Hinsicht nichts Neues bieten kann.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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