Freitag, 23. März 2012

[Filmvorstellung] The Hunger Games - Die Tribute von Panem


Bildquelle

Inhalt:
Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) lebt in einem Land, das in zwölf verschiedene Distrikte aufgeteilt ist und von dem sogenannten Kapitol regiert wird. Zusammen mit ihrem besten Freund Gale Hawthorne (Liam Hemsworth) geht sie in der Umgebung von Distrikt zwölf jagen, um für ihre Mutter und ihre Schwester zu sorgen.
Bei der alljährlichen Ernte, bei der aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen ausgewählt werden, die als Tribute ins Kapitel reisen, wird Katniss’ kleine Schwester Prim (Willow Shields) aufgerufen und Katniss meldet sich freiwillig als Tribut. Zusammen mit Peeta Mellark (Josh Hutcherson) fährt sie ins Kapitel, um sich dort für die Hungerspiele vorzubereiten. Nur einer der 24 Jugendliche kann gewinnen und es beginnt ein Kampf um Leben und Tod.

Englischer Trailer



Meine Meinung:

Ich habe schon mit Begeisterung die Bücher von Suzanne Collins verschlungen und war dementsprechend gespannt auf den Film.

Die meisten Elemente, die im Buch wichtig waren, sind übernommen worden, wodurch der Film zwar Überlänge hat, aber es lohnt sich.
Allen voran stehen die Szenen in der Arena, die mich immer wieder faszinieren konnten. Ich war gespannt darauf, wie sie übermittelt werden, immerhin bringen sich die verschiedenen Tribute gegenseitig um und wollen gewinnen. Die Szenen sind nicht zu brutal in meinen Augen. Genau richtig für die Alterklasse (FSK 12) und das Thema.

Auch die Kameraführung war interessant und passend. Zwischendurch war sie sehr wackelig, was immer wieder im Film auftaucht und mit anderen Mitteln kombiniert wird. Anfangs war die wackelige Kameraführung für mich noch etwas irritierend, wenn nicht sogar störend, aber gegen Ende wurde mir klar, wie wichtig sie für die Szenen war und sie dadurch noch unterstrichen haben.

Auch die Charakter sind alle sehr gut getroffen. Insbesondere Katniss wird von Jennifer Lawrence sehr gut besetzt. Ihre Rolle als starke junge Frau spielt sie sehr überzeugend. Und von Haymitch, dem Mentor der Tribute aus Distrikt 12, der von Woody Harrelson verkörpert wird, brauche ich gar nicht zu sprechen. Eine wunderbare Rolle mit einer tollen Besetzung.

Einen kleinen Kritikpunkt, den vielleicht Leuten auffallen könnte, die das Buch nicht gelesen haben, habe ich noch. Zu Beginn wird in ein paar eingeblendeten Textzeilen erklärt, wie es mit der Ernte und den Tributen vor sich geht. Das ist auch sehr wichtig, allerdings gibt es trotzdem ein paar Szenen, aus denen man als „Nichtwisser“ vielleicht nicht schlau wird. Was hat das Zeichen genau zu bedeuten, das die Leute aus Distrikt 11 und 12 in zwei Szene gegenüber Katniss machen? Und was genau ist mit dem Spotttölpel und der Brosche, die zu dem großen Symbol der Trilogie wird?
Diese Fragen werden kaum bis gar nicht geklärt und ich konnte mir nur aus den Hintergründen, die ich durch das Buch/den Büchern hatte, von allem ein genaues Bild machen, was schade ist, da besonders das Symbol des Spottölpels noch eine große Rolle in den weiteren Teilen spielt.


Fazit:
Alles in allem ist es ein sehr gelungener Film, den man sich anschauen sollte, auch wenn man vielleicht nicht das Buch gelesen hat. Man sollte sich dann einfach jemanden schnappen, der es gelesen hat, um ihn später mit Fragen löchern zu können.
Ansonsten bin ich als Leserin auch mit der Umsetzung sehr zufrieden und kann den Film nur empfehlen. Tolle Bilder. Tolle Schauspieler. Tolle Story.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen